SMART-study - Entwicklung und Evaluation der Machbarkeit einer Intervention zum Selbstmanagement nach solider Organtransplantation (Self-Management At oRgan Transplant centres)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Ziel des Projekts war die Entwicklung und Pilotierung einer evidenzbasierten Intervention zur Förderung des Selbstmanagements bei erwachsenen Organtransplantierten. Es umfasste vier Arbeitspakete (AP): AP1 widmete sich der Analyse der vorhandenen Evidenz zum Selbstmanagement nach Organtransplantationen. Zu diesem Zweck wurde ein Scoping Review durchgeführt, in dem das Selbstmanagement nach Organtransplantation definiert, Bedürfnisse und Probleme von Betroffenen identifiziert sowie Aspekte konzeptualisiert wurden. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde ein konzeptuelles Modell des Selbstmanagements nach Organtransplantation entwickelt. In AP2 wurde auf Basis der o.g. Erkenntnisse mittels theorie- und evidenzbasiertem Mixed Methods-Design unter Nutzung bestehender Evidenz und mit Hilfe der Beratung durch externe Expertinnen (Betroffene, Gesundheitsdienstleistende, Angehörige von Betroffenen) eine Vorab-Version einer evidenzbasierten Intervention zur Prävention von Hautkrebs nach Organtransplantation entwickelt. In AP3 wurde die Vorab-Version der Intervention zur Hautkrebsprävention mithilfe einer Expertinnenbefragung hinsichtlich inhaltlicher und pädagogisch-didaktischer Elemente zur Feststellung der theoretischen Interventionstreue mittels Content Validity Index (CVI) und qualitativer Analysen validiert. An der Expertinnenbefragung beteiligten sich insgesamt 24 Personen, welche sich aus Gesundheitsfachpersonen, Forscherinnen, Organtransplantierten und Angehörigen zusammensetzten. Die Inhalte der einzelnen Teile der Intervention konnten insgesamt als korrekt und relevant und entsprechende Aktivitäten und Methoden als angemessen betrachtet werden. Darüber hinaus erschien die Intervention inhaltlich konsistent und für die Zielgruppe angemessen und attraktiv. Ein ähnliches Bild ergaben die zusätzlichen qualitativen Analysen. In AP4 wurde die Intervention hinsichtlich Machbarkeit, Akzeptanz und potentieller Auswirkungen pilotiert. Darüber hinaus wurden als sekundäre Zielgrößen die potenziellen Auswirkungen der Intervention auf die Selbstmanagementkompetenzen und die Sonnengewohnheiten bzw. das Sonnenschutzverhalten von erwachsenen Organtransplantierten untersucht. Die Pilotierung der Intervention fand wie geplant statt, es konnten sechs Teilnehmende, darunter zwei Angehörige, rekrutiert werden. Machbarkeit und Akzeptanz der Intervention wurde insgesamt als sehr gut eingeschätzt, dies wurde durch die qualitativen Daten unterstützt. Aufgrund der geringen Teilnehmendenzahl konnten für beide sekundären Zielgrößen keine verlässlichen und aussagekräftigen Ergebnisse ermittelt werden.

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