RUBIN-Bündnis SAPHIR - Verbundprojekt VP 4: Saphir-Processing; Teilprojekt TP 4.1: Industrieller Digitaler Zwilling für die Herstellung von Weichferriten

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Im Vorhaben wurde ein Konzept für einen Digitalen Zwillings entwickelt, welcher den bislang überwiegend analog dokumentierten Wertschöpfungsprozess bei Weichferriten vom Wareneingang bis zum Warenausgang digital abbildet. Die in den einzelnen Prozessschritten anfallenden relevanten Daten wurden analysiert, digital erfasst und in einer einheitlichen Datenbank erfasst. Hierdurch sollen einerseits die informationstechnologischen Grundlagen für die Fertigung neuer Produkte sowie von Produkten mit verbesserten Eigenschaften entwickelt werden, andererseits durch gezielte Optimierungen und Weiterentwicklungen in den Schritten der Prozesskette die Produktqualität und Prozessstabilität erhöht werden. Zusätzlich soll durch die Optimierung der Verfahren der notwendige Einsatz von Ressourcen in der Fertigung (Rohstoffe, Energie, Personal, …) reduziert werden. Die einzelnen Konzepte für die Speicherung und das Datenmanagement wurden entwickelt und verbildlicht, damit die Dateneingabe und -Speicherung möglichst einheitlich und Anwenderfreundlich sind. Dies beinhaltet Lieferantenzertifikate aus dem Wareneingang, Lagerplätze, Rezepturen, Messungen von Parametern in der Produktionskette sowie der abschließenden Messung der magnetischen Eigenschaften bis hin zum Versand. Ziel war, den gesamten Produktionsablauf eines Produktes abbilden zu können und damit Rückverfolgbarkeit und Dokumentationen zu optimieren. Mit den einzelnen Konzepten wurde für jede Stationen eine Testumgebung aufgebaut, in der Daten eingegeben und gespeichert werden können. Es wurde eine Vielzahl von Erfahrungen in der Komplexität der Erstellung eines Digitalen Zwillings gesammelt, der den keramischen komplexen Fertigungsprozess mit seiner Vielzahl an unterschiedlichen Daten ausreichend detailliert abbildet, um eine Erstellung eines Speicher- und Datenbankkonzepts zu ermöglichen. Diese Konzepte sollen neben der keramischen Industrie auch in weiteren anspruchsvollen Branchen zum Einsatz kommen, für die es bislang keine passenden Tools gibt.

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