"EyePatch-Sicherheitsmodul für Computer Vision Systeme zum Schutz vor Abgriffen sensibler Bilddaten"

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Status Quo und Projektziel: Computer Vision beschreibt die automatisierte Gewinnung von Informationen aus Bild(-Sequenzen) und ermöglicht das maschinelle Beobachten und Verstehen unserer physischen Welt. Dieser wachsende Datenzugang eröffnet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten, stellt jedoch eine Gefahr für die Privatsphäre und Sicherheit erfasster Personen dar. Zwar werden flüchtige Bildsequenzen i.d.R. bereits in der Kamerahardware ausgewertet, da die Systeme für Anpassungen und kontinuierliche Optimierungen jedoch kontaktierbar gehalten werden müssen, existiert stets ein potenzieller Zugang für das mutwillige Mitschneiden des Bildstroms und damit die Möglichkeit, große Bildmengen mit Hilfe automatisierter Algorithmen sehr einfach auf schädliche Informationen auszuwerten (Spionage, Identitätsdiebstahl uvm.). Um einen Wettlauf mit sich stetig weiterentwickelnden Angriffsvektoren zu vermeiden (kontinuierliche Abwehr von Zugriffen), wurde im vorliegenden Projekt ein Sicherheitsmodul entwickelt, welches den technischen Bildentstehungsprozess von Optiksystemen derart verändert, dass jedes erstmalig errechnete und damit vorfindbare Bild bereits vollflächig unkenntlich ist (Eliminierung der Schadensgrundlage und damit der Zugriffsmotivation), demnach keinen Zugang zu einzelnen Identitäten erlaubt (bspw. ein Auslesen eines Kennzeichens), jedoch auf Grundlage der geringen Restinformation, mit Hilfe speziell entwickelter Neuronaler Netze, noch auf oberflächliche Informationen auslesbar bleibt (bspw. Erkennung eines Objekts als PKW).

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