Abschlussbericht: EXDIMUM: Extremwettermanagement mit digitalen Multiskalen-Methoden - Teilvorhaben: Robuste Sensoren zur Erfassung von Boden- und Vegetationszustand
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Im Verbundprojekt EXDIMUM (02WEE1631A) wurden innovative Methoden zum Extremwettermanagement entwickelt, mit Fokus auf die Pilotregion Goslar (Harz). Kern war die Erstellung eines digitalen Multiskalenmodells zur Prognose von Dürre- und Flutereignissen durch Fusion terrestrischer Sensordaten, Luftbilder und KI-Verfahren.
In AP1 koordinierten halbjährliche Konsortialtreffen und “Runde Tische” mit Behörden praxisnahe Anforderungen, inklusive LoRa-Schnittstelle (TUC) und Integration in digitale Abbilder (Ameno). AP2 entwickelte eine energieeffiziente FPGA-basierte Sensorplattform (Lattice Crosslink-NX LIFCL-40, OV7670-Kamera) mit AI-Core für Vegetations- und Bodenzustandsanalyse; Prototypen wurden ab 2024 im Feld (Goslar/Gelmke) eingesetzt.
AP5–AP8 integrierten Sensordaten (UART-Schnittstelle) in ein digitales Abbild und Multiskalenmodell. Ein CNN erreichte 100% Trainingsgenauigkeit bei Wasserstandsklassifikation (niedrig/mittel/hoch), validiert anhand der Daten der Pilotstandorte in Simulationsebene. AP7 ermöglichte Echtzeit-Darstellung im EXDIMUM-Portal, AP8 validierte Langlebigkeit und Mehrwert für das Multiskalenmodell.
Das System erfüllt Anforderungen, bietet Übertragbarkeit und Synergien für Wassermanagement. Alle Ziele wurden planmäßig mit der zusätzlichen kostenneutralen Verlängerung erreicht; Dokumentation und Dissemination sind abgeschlossen.
