Schlussbericht zu dem Forschungsprojekt "Automatisches adaptives Krisenmonitoring und -managementsystem" (AKRIMA); Teilvorhaben "KI-gestützte Adaptionsansätze für krisenrelevante Lieferketten und betriebliche Krisenreaktionsmechanismen"
Date
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Link to publishers version
Abstract
Das Forschungsvorhaben erbrachte weitreichende Erkenntnisse zur Entwicklung eines KI-gestützten adaptiven Krisenmanagements für logistische Lieferketten. Zunächst wurden vier detaillierte Krisenszenarien (Pandemie, Bioterror, Starkregen/Überschwemmung, Dürre) als systematischer Untersuchungsrahmen entwickelt, aus denen sich die Zielparameter für die technisch-methodische Lösung ableiteten. Darauf aufbauend wurde die Konzeption des AKRIMA-Systems realisiert, wobei kontinuierlich Untersuchungen zur Anwendbarkeit der Methoden, der Datenintegration, der Prozessmodellierung und der Passfähigkeit in bestehende Managementstrukturen durchgeführt wurden. Die Forschungsarbeiten generierten ein innovatives Systemmodell auf Basis archetypischer Abläufe, eine Excel-basierte Prozessanalysemethodik mit spezifischer Notation, 95 systematisch kategorisierte Krisenreaktionsmechanismen sowie den Logistics Resilience Score (LRS) als multidimensionales Bewertungsinstrument organisationaler Resilienz, einen Katalog krisenrelevanter Datenquellen sowie ein LTA-FIT-basiertes Schulungskonzept. Die Forschung realisierte die Grundlage für die ganzheitliche Einbettung einer KI-gestützten Lösung in den organisatorisch-gesellschaftlichen Gesamtkontext des unternehmerischen Krisenmanagements.
