Kooperative Erscheinungen und Glasbildung, erläutert am SiO₂

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Volume

35

Issue

1

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Glastechnische Berichte

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Publisher

Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft

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Die Frage, ob eine vorgegebene chemische Verbindung zur Glasbildung neigt, kann am besten über die Beurteilung der kooperativen Erscheinungen der dazugehörigen kristallinen Phasen beantwortet werden. Stoffe, deren kristalline Phasen nur geringe Kooperativeffekte besitzen, neigen bevorzugt zur Glasbildung. Im Falle des SiO₂ haben die Quarzstrukturen die geringsten, die Cristobalitstrukturen dagegen die höchsten Kooperationseffekte, jedoch sind sie klein im Vergleich zu anderen wichtigen Strukturtypen.

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CC BY 3.0 DE