Optical coherence elastography and artificial intelligence in neuropathology (OCEAN)

Abschlussbericht

dc.contributor.authorStrenge, Paul
dc.contributor.authorDetrez, Nicolas
dc.contributor.authorDraxinger, Wolfgang
dc.contributor.authorBrinkmann, Ralf
dc.date.accessioned2025-10-24T07:39:39Z
dc.date.available2025-10-24T07:39:39Z
dc.date.issued2025-09
dc.description.abstractJährlich werden weltweit rund 700.000 Patienten, darunter etwa 8.000 in Deutschland, mit einem Hirntumor diagnostiziert, der einen chirurgischen Eingriff erfordert. Der Operationserfolg hängt entscheidend von der möglichst vollständigen Tumorresektion bei gleichzeitigem Erhalt gesunden Gewebes ab. Besonders schwierig gestaltet sich dies bei diffus infiltrierenden Gliomen wie dem Glioblastom, dem häufigsten primären Hirntumor. Zur intraoperativen Identifikation von Tumorgewebe werden derzeit bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie oder Fluoreszenzbildgebung sowie die subjektive, mechanische Beurteilung des Gewebes durch den Chirurgen eingesetzt. Das Projekt OCEAN zielt darauf ab, die mechanischen Eigenschaften verschiedener Hirngewebetypen (z. B. weiße Masse, graue Masse, Tumor, Ödem) quantitativ leichter zu erfassen und damit eine objektive Unterstützung bei der intraoperativen Gewebeidentifikation zu schaffen. Grundlage bilden zwei bestehende Datensätze: ein annotierter Datensatz mit 4.200 Hämatoxylin-Eosin-Schnitten (HE) und ein weiterer Datensatz mit 100 nicht-annotierten HE-Schnitten und dazugehörigen optischen Kohärenzelastographiedaten(OCE). Durch das Training eines neuronalen Netzwerks auf dem annotierten Datensatz werden die nicht-annotierten HE-Schnitte automatisch segmentiert und den mechanischen Parametern zugeordnet. Eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) wurde entwickelt, um HE-Schnitt, mechanische Daten und Annotationen gemeinsam zu visualisieren und den Austausch zwischen technischem und klinischem Personal zu fördern. Damit sollen die Erkenntnisse in die chirurgische Praxis überführt und der Informationsgehalt der intraoperativen Palpation erhöht werden, was langfristig zu präziseren Resektionen und verbesserten klinischen Ergebnissen führen kann.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/25023
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/24040
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationUniversität zu Lübeck - Institut für Biomedizinische Optik
dc.relation.affiliationMedizinisches Laserzentrum Lübeck GmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonCommercial-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.subject.ddc000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke
dc.subject.otherOptische Kohärenzelastographieger
dc.subject.otherkünstliche Intelligenzger
dc.subject.otherNeuropathologieger
dc.subject.otherGehirnger
dc.subject.otherTumorger
dc.subject.otherGlioblastomger
dc.titleOptical coherence elastography and artificial intelligence in neuropathology (OCEAN)eng
dc.title.alternativeOptische Kohärenzelastographie und künstliche Intelligenz in der Neuropathologieger
dc.title.subtitleAbschlussbericht
dc.typeReport
dcterms.extent18 Seiten
dtf.duration01.10.2024- 31.03.2025
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program01KD2424
tib.accessRightsembargoedAccess
tib.date.embargoEnd2030-01-01

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