Agroforstliche Kreislaufwirtschaft als Basis für eine strukturreiche und klimaresiliente Landwirtschaft mit hohem Wertschöpfungspotential (AgroBaLa)
Date
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Link to publishers version
Abstract
Zentrales Thema des Vorhabens AgroBaLa war die agroforstliche Kreislaufwirtschaft. Als Agroforstsysteme werden Landbauformen bezeichnet, bei denen Ackerkulturen oder Grünland zusammen mit Gehölzen auf einer Bewirtschaftungsfläche angebaut und genutzt werden. Hierbei gibt es zahlreiche Ausprägungsformen, da Alter, Verteilung und Anordnung der Gehölze stark variieren können. Wesentliches Merkmal aller Agroforstsysteme sind existierende Wechselwirkungen zwischen Gehölz- und Ackerkulturen. Die hiermit verbundenen Synergieeffekte werden in der Agroforstwirtschaft gewinnbringend genutzt. Kreislaufwirtschaft beschreibt, dass die Ressourcen eines definierten Systems, in einem geschlossenen Kreislauf verwendet werden sollen (Geissdoerfer et al. 2017). In der Landwirtschaft wäre ein Beispiel dafür, dass Teile der Ernte oder Erntereste an die Tiere verfüttert und deren Exkremente wieder für die Düngung der Fläche verwendet werden. Vereinfacht dargestellt bleiben so Nährstoffe in einem geschlossenen Kreislauf auf dem Betrieb. In der Landwirtschaft schafft der Klimawandel auch in Deutschland große Herausforderungen durch eine weiter steigende Variabilität des Wetters und extreme Wettereignisse. Grenzertragsflächen sind davon besonders stark betroffen, was zu einem dringenden Forschungsbedarf hinsichtlich eines klimaresilienten Ackerbaus führt. Datei-Upload durch TIB
