Radio-EC-2: Kompensation strahleninduzierter Inflammation an der Mikro-vaskulatur durch inflammationshemmende Substanzen, Teilprojekt B; in der Fördermaßnahme Nukleare Sicherheitsforschung: Strahlenforschung
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Eine der zentralen Herausforderungen der Strahlentherapie besteht darin, dass neben dem Tumorgewebe auch umliegendes gesundes Gewebe geschädigt werden kann. Diese Strah-lenschäden an normalen Zellen können zu akuten und langfristigen Nebenwirkungen führen und die Lebensqualität der Patienten und Patientinnen erheblich beeinträchtigen. Daher ist es von großer Bedeutung, Substanzen wie Fenofibrate (Radioprotektoren oder Radiosensibilisa-toren) zu entwickeln und einzusetzen, die es ermöglichen, die Strahlendosis zu senken, ohne die therapeutische Wirksamkeit gegenüber dem Tumor zu verringern. Auf diese Weise kann die Behandlung gezielter, schonender und gleichzeitig effektiv bleiben. Ziel dieses Projekts war es, die Auswirkungen von Fenofibrat und Cannabidiol auf das Tumorgewebe nach der Durchführung einer Strahlentherapie systematisch zu analysieren und zu bewerten. Die Arbei-ten des Helmholtz Zentrums München konzentrierten sich dabei vorwiegend auf die Strahlen-sensibilisierung von Tumorzellen. Hierbei erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit dem TUM Klinikum, welches in seiner Rolle als koordinierende Stelle die Arbeiten mit der Universität Freiburg abstimmte.
