Abschlussbericht GAIA-X 4 AMS

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Projekt Gaia-X 4 Advanced Mobility Services (AMS) gehört zur Projektfamilie „Gaia-X 4 Future Mobility“ und fokussiert auf die Entwicklung zukünftiger Mobilitätsanwendungen anhand zweier Use-Cases und deren Erweiterung und Erprobung mit dem bereits im Aufbau befindlichen Daten- und Dienste-Ökosystem von Gaia-X. Das zentrale Element für die Umsetzung der beiden Use-Cases bei dem hier beschriebenen Vorhaben ist, dass sie konform zu dem am 28. Mai 2021 vom Bundesrat beschlossenen Gesetz zum autonomen Fahren umgesetzt werden. Mit Unterstützung einer Gaia-X-Infrastruktur und entsprechenden Datenservices wird diese Konformität in Echtzeit überwacht und der Mehrwert von Gaia-X hervorgehoben. Kernthema für dieses Projekt ist „Advanced Mobility Services“, welches in beiden Use-Cases angesprochen wird und neben der Anwendung neuartiger Technologie und Technologiebausteine untersucht, ob ein Mehrwert Richtung sicherer, komfortabler und schnellerer Verkehr mithilfe Gaia-X Datenökosystem geschaffen werden kann. Hierfür wurden zwei anwendungsnahe Use Case ausgewählt, die beide autonomes Fahren gemäß L4 Gesetz untersuchen. Für die Umsetzung der Use Cases wird ein Gaia-X Framework mit passender Architektur als Einstieg in die Gaia-X Projektfamilie aufgebaut. Zudem müssen eine Dateninfrastruktur und ein Datenökosystem erstellt werden, welches unter anderem den Gaia-X Anforderungen als auch den Use-Case Anforderungen gerecht wird. Diese Arbeiten bilden die Voraussetzung für die Umsetzung der beiden Use Cases im Rahmen von Gaia-X. Der erste (für OECON relevante) Use-Case „Sichere Koordination von autonomen Fahrzeugen“ betrachtet einen nominalen Anwendungsfall. Der Fokus hierbei liegt auf die Koordination der spezifischen Betriebsbereiche automatisierter und vernetzter Fahrzeuge (ODD), bei denen eine automatisierte Funktion oder ein automatisiertes System für den ordnungsgemäßen Betrieb ausgelegt ist. Besonders in höheren Automatisierungsgraden, in denen Fahrzeugführende das System nicht dauerhaft überwachen und so anderen Tätigkeiten nach-gehen können, spielt die Definition der ODD eine entscheidende Rolle.

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