Gaia-X 4 moveID; Partnerspezifischer Abschlussbericht Materna Information & Communications SE
Date
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Link to publishers version
Abstract
Ziel des Projekts Gaia-X 4 moveID war es, die Grundlagen für ein offenes, vertrauenswürdiges und interoperables Datenökosystem im Mobilitätsbereich zu schaffen. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung und prototypische Umsetzung eines föderierten Datenraums, der auf den Prinzipien von Gaia-X basiert und die sichere, souveräne und transparente Nutzung von Mobilitätsdaten ermöglicht. Dazu wurden technische, organisatorische und konzeptionelle Lösungen erarbeitet, um den Austausch von Daten zwischen Fahrzeugen, Infrastrukturen, Dienstanbietern und weiteren Akteuren zu ermöglichen – unter Wahrung der Datenhoheit aller Beteiligten. Die Aufgaben umfassten unter anderem die Entwicklung von Self-Sovereign Identity (SSI)-basierten Identitäts- und Zugriffsmechanismen, die Konzeption von Datenkonnektoren und -diensten, die Definition von Rollen- und Governance-Modellen sowie die Umsetzung konkreter Use Cases wie Smart Parking, Vehicle Data Sharing und dynamisches Zoning. Das Projekt verfolgte einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem technologische Innovationen mit realen Anwendungsfällen verknüpft wurden, um die Praxistauglichkeit der Konzepte im grenzüberschreitenden Mobilitätskontext zu demonstrieren. Als Full Sevice IT-Dienstleister konnte Materna insbesondere IT-Integrations- und Projektsteuerungskompetenz sowie lange Forschungserfahrung, insbesondere aus Datenraum-Vorprojekten (wie dem Mobility Dataspace auf IDS-Technologiekonzepten) einbringen.So arbeitete Materna bei moveID in den querschnittlichen Teilprojekten TP1 zur organisatorischen Konzeption des Datenraums. In TP3 übernahm Materna die Teilprojektleitung. Fachlich hatte Materna hier die Aufgabe der architekturellen Konzeption und arbeitete am prototypischen Aufbau des Datenraums moveID (u.a. als Product Owner Datenraum moveID). Daneben übernahm sie Aufgaben zur Evaluierung, Verbesserung und Fähigkeitserweiterung von Föderationsdiensten, Referenzdiensten und Datenraumkonnektoren (letztere auf Basis der EDC-Spezifikationen) als Basis-IT-Setup eines Datenraums. Hierzu zählen auch SW-Lösungen, die die technischen Hürden zur Teilnahme neuer Organisationen abbauen (etwa der Datenraum-Teilnahme-Service, die Connector-as-a-Service-Implementierung oder der Datenraumdemonstrator). Materna modellierte den Datenfluss und koordinierte die Anbindung aller notwendigen Komponenten an den Datenraum moveID zu lauffähigen Use Case Demonstratoren. Schließlich übernahm sie Aufgaben zur Integration von Anwendungsfall-bezogenen Services. Im Anwendungsfall-Teilprojekt TP5 unterstützte sie den Use Case Owner für das Smart Parking bei der Entwicklung der Vision sowie der technischen Architekturskizze. Zudem implementierte Materna wesentliche Smart Parking Services zur Verkehrs- und Parkdatenanalyse und -prognose, Routing-Dienste und stellte Konnektoren-Implementierungen bereit. Im TP6 vertrat Materna regelmäßig das Gesamtprojekt in Projekt-übergreifenden Austauschen etwa mit der Projektfamilie und informierte auf Veranstaltungen über Ergebnisse und aktuelle Arbeitsstände des Projekts.
