Vor-Ort-Überwachung und Therapiesteuerung von Infektionen mittels zirkulierender freier DNA (EPI-CARE); Teilvorhabensbezeichnung: Entwicklung einer mikrofluidischen Einwegkartusche zur cfDNA Amplifikation

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die Krankheitsverläufe sind heterogen und gängige klinische Bilder sowie Laborparameter liefern oft keine verlässliche Prognose, weshalb besonders bei epidemischem Auftreten frühzeitige Behandlungsregimes und effizientes Patientenmanagement erforderlich sind. EPI-CARE entwickelt ein Point-of-Care-Schnellanalysesystem zur quantitativen Bestimmung zell-freier DNA (cfDNA) im Blut, da erhöhte cfDNA-Konzentrationen früh mit Entzündungen sowie Morbidität und Mortalität bei Infektionen (z. B. COVID-19, Influenza, auch Sepsis) korrelieren und so eine schnellere Erkennung einer klinischen Verschlechterung gegenüber Zentrallaborparametern ermöglichen können. Ziel des Vorhabens war die Entwicklung und Erforschung eines Schnellanalysesystems zur quantitativen Bestimmung zirkulierender zell-freier DNA (cfDNA) für Vor-Ort-Überwachung, Verlaufsprognose und Therapiesteuerung bei epidemischen Infektionserkrankungen. Das Projekt ist in sechs Arbeitspakete mit fünf Partnern gegliedert; das Fraunhofer IMM ist in AP1 und AP3–AP6 beteiligt und leitet AP4 zur Entwicklung der mikrofluidischen Analysekartusche. AP4 umfasst Konzeption und Rapid-Prototyping der Kartusche, Strategien für Probentransfer und Reagenzienvorlagerung, Umsetzung der isothermen cfDNA-Amplifikation sowie Schnittstellen- und Validierungsarbeiten bis zum ersten getesteten Kartuschenmuster und anschließender Vervielfältigung der Kartusche und klinischer Erprobung.

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