Quantenbasierte Beschleunigungsmessung auf Geodäsie-Satelliten (Q-BAGS)

dc.contributor.authorMüller, Jürgen
dc.contributor.authorRomeshkani, Mohsen
dc.contributor.authorKnabe, Annike
dc.date.accessioned2025-07-28T16:49:35Z
dc.date.available2025-07-28T16:49:35Z
dc.date.issued2025-07-28
dc.description.abstractSatellitenmissionen wie GRACE und GRACE-FO ermöglichen die globale Bestimmung des Erdschwerefeldes. Ein limitierender Faktor bisheriger Missionen auf technischer Seite ist die elektrostatische Messung nicht-gravitativer Beschleunigungen. Als neues Sensorkonzept werden Atominterferometrie-basierte Beschleunigungsmesser, die eine hohe Empfindlichkeit und Langzeitstabilität biete, mittels realistischer Simulationen evaluiert. Mit Closed-Loop-Simulationen wurden verschiedene Missionsszenarien wie Low-Low-Satellite-to-Satellite-Tracking (ll-SST) und Satelliten-Gradiometrie untersucht, um den Mehrwert von Quantensensoren zu quantifizieren und zu bewerten. Ein Quantensensor-Simulator wurde entwickelt, der die physikalischen Prozesse eines Atominterferometers modelliert, einschließlich Laserwellenfronten, Temperatur und Geschwindigkeit auf einer Satellitenplattform. Faktoren wie Drehungen und Lageregelung wurden einbezogen. Zudem wurden klassische elektrostatische und Atominterferometrie-Messungen mit einem Kalman-Filter kombiniert, um ihre komplementären Eigenschaften zu nutzen. Die Simulationsergebnisse zukünftiger Missionen zeigen die Vorteile dieser quantenbasierten Sensoren. Kritische Faktoren für verbesserte Schwerefeld-Lösungen sind jedoch die unzureichenden Modelle für hochfrequente Massenvariation in Ozean und Atmosphäre, rotationsbedingte Phasenverschiebung im Quanten-Sensor und die erforderliche Genauigkeit der Winkelbestimmung. Eine hybride Nutzung mit klassischen Beschleunigungsmessern verbessert die Schätzung derer Kalibrierungsparameter. Für ll-SST-Missionen können quanten-basierte Instrumente Schwerefeldbeobachtungen verbessern. Allerdings bleibt das zeitliche Aliasing (durch nicht-modellierte hochfrequente Massenvariationen) aufgrund der Unterabtastung bei den Satellitenmissionen ein limitierender Faktor für die finalen Schwerefeldergebnisse.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/20291
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/19308
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationLeibniz Universität Hannover, Institut für Erdmessung
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.subject.otherKaltatominterferometrieger
dc.subject.otherQuantensensorger
dc.subject.otherSchwerefeldmissionger
dc.subject.otherGradiometrieger
dc.subject.otherlow-low Satellite-to-Satellite-Trackingeng
dc.subject.otherBeschleunigungsmesserger
dc.titleQuantenbasierte Beschleunigungsmessung auf Geodäsie-Satelliten (Q-BAGS)ger
dc.title.subtitleAbschlussbericht für das Projekt
dc.typeReport
dcterms.event.date01.10.2021 bis 31.09.2024
dcterms.extent36 Seiten
dtf.funding.funderDLR
dtf.funding.program50WM2181
tib.accessRightsopenAccess

Files

Original bundle
Now showing 1 - 2 of 2
Loading...
Thumbnail Image
Name:
Schlussbericht.pdf
Size:
2.14 MB
Format:
Adobe Portable Document Format
Description:
Loading...
Thumbnail Image
Name:
BB_50WM2181.pdf
Size:
3.52 KB
Format:
Adobe Portable Document Format
Description: