Verbundprojekt: Innovative Vakuumtechnologie für Quantensensoren - Akronym: InnoVaQ; Teilvorhaben: Miniaturisierte Vakuumpumpentechnologie für den Einsatz in kompakten Sensorsystemen

Sachbericht zum Verwendungsnachweis

dc.contributor.authorBuchta, Aleksandra
dc.contributor.authorKassner, Alexander
dc.contributor.authorDencker, Folke
dc.contributor.authorWurz, Marc Christopher
dc.date.accessioned2026-01-05T07:56:42Z
dc.date.available2026-01-05T07:56:42Z
dc.date.issued2025-12-19
dc.description.abstractFür den Betrieb moderner Quantensensoren, insbesondere optischer Atomuhren, wird eine Ultrahochvakuumumgebung benötigt, die bislang überwiegend mit großvolumigen Kammern und konventionellen Ionengetterpumpen realisiert wird. Im vorliegenden Projekt wurde daher eine miniaturisierte, magnetfreie Ionengetterpumpe entwickelt, bei der eine mikrotechnologisch gefertigte Feldemissionsquelle sowohl zur Aufrechterhaltung des Ultrahochvakuums als auch zur Druckmessung eingesetzt wird. Im Rahmen des Projekts wurden am IMPT zunächst trenngeschliffene Siliziumfeldemitter und glasbasierte Spitzenstrukturen in Kombination mit einer Glasextraktionselektrode konzipiert und umgesetzt, sodass eine kompakte Elektronenquelle für die miniaturisierte Pumpe zur Verfügung steht. Für die Realisierung der glasbasierten Strukturen sowie der Extraktionselektrode kam der LIDE Prozess zum Einsatz, mit dem hochpräzise Mikrostrukturen in Glas bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität erzeugt werden können. Darauf aufbauend konnten laserbasierte Bondverfahren für Glas-Silizium und Glas-Glas Systeme etabliert und in batchfähige Fertigungsprozesse überführt werden, die die reproduzierbare Herstellung umfangreicher Emitterarrays ermöglichen. Ergänzend wurden spezielle Charakterisierungsaufbauten und eine darauf abgestimmte Ansteuerungselektronik entwickelt, mit denen sowohl die Emissionskennlinien als auch die Langzeitstabilität der Elektronenquelle unter realitätsnahen Betriebsbedingungen untersucht werden können. In einem Demonstratoraufbau mit Titangetter konnte gezeigt werden, dass die integrierte, magnetfreie Vakuumpumpe Drücke im Bereich von etwa 10-5 mbar erreicht und über viele Stunden stabil hält, sodass die Eignung des Konzepts für den Einsatz in miniaturisierten Quantensensorsystemen nachgewiesen ist.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/28219
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/27288
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationLeibniz Universität Hannover, IMPT - Institut für Mikroproduktionstechnik
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.titleVerbundprojekt: Innovative Vakuumtechnologie für Quantensensoren - Akronym: InnoVaQ; Teilvorhaben: Miniaturisierte Vakuumpumpentechnologie für den Einsatz in kompakten Sensorsystemenger
dc.title.subtitleSachbericht zum Verwendungsnachweis
dc.typeReport
dcterms.extent23 Seiten
dtf.duration01.01.2022 bis 30.06.2025
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program13N15919
dtf.funding.verbundnummer01240126
tib.accessRightsopenAccess

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