Über die Ermittlung des Selbstkostenpreises von Hohlgläsern, insbesondere Flaschen Teil I: Allgemeine Berechnungsmethoden, Arbeitsgeschwindigkeit und Ausbeute der Maschine
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Abstract
Die Berechnung des Selbstkostenpreises der Flaschen wird in den einzelnen Glashütten sehr verschieden gehandhabt. Neben einfachsten Methoden finden sich ausgeklügte Systeme. Im allgemeinen wird über diesen Punkt wenig gesprochen und veröffentlicht, meist infolge einer gewissen Geheimniskrämerei, jedoch sehr zu Unrecht, da auf diese Weise auch der technische Fortschritt gehemmt wird. Leider kümmern sich die Ingenieure in den Hütten zu wenig um diese Dinge und überlassen die Berechnung der Selbstkosten den Kaufleuten. Da es sich bei der Flaschenfabrikation um eine Vielzahl rein technischer Vorgänge handelt, deren wirtschaftliche Zusammenhänge nur durch eine richtige Selbstkostenrechnung erkannt werden, muss sich auch der Ingenieur mit diesen Dingen beschäftigen. Es ist erforderlich, ihm ein Verfahren anzugeben, mit dem er schnell und leicht die Wirtschaftlichkeit einer Anlage, einer Maschine, eines Ofens usw. beurteilen kann und die Auswirkung auf den Selbstkostenpreis, das letzten Endes einzig gültige Kriterium, berechnen kann. Er muss auch alle Einzelheiten des Problems auslegen können. Die vorliegende Arbeit soll die einzelne Faktoren aufdecken, den den Selbstkostenpreis von der technischen Seite her bestimmen. Es wird ein System angegeben, das für eine schnelle und leichte Berechnung der Selbstkosten geeignet ist, ohne sich in den buchhalterischen und kaufmännischen Sektor einzumischen. Die Angaben basieren auf jahrelangen Erfahrungen und sind durch die Praxis mehrfach bestätigt worden. Die folgenden Überlegungen lassen erkennen, dass die am schnellsten laufende Maschine nicht immer die wirtschaftlichste ist.