Verbundprojekt: Messung des Doing-Using-Interacting-Modus von KMU in strukturschwachen Regionen (DUI.REG); Teilprojekt: TP 2
Date
Authors
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Link to publishers version
Abstract
Zur gezielten Förderung des niedrigschwelligen Innovationsverhaltens von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) in strukturschwachen Regionen ist ein belastbares Indikatorenset für nicht-F&E-basierte Innovationsaktivitäten erforderlich, die im Kontext des "Learning by Doing, Using, Interacting (DUI)"-Modus vonstattengehen. Das Projekt DUI.REG griff hierfür auf das im Vorgängerprojekt InDUI ("InDUI – Innovationsindikatorik für den Doing-Using-Interacting-Modus von KMU", 2017–2021, FKZ: 16IFI005) entwickelte Messinstrument zurück. Das Ziel bestand darin, nicht-F&E-basierte Innovationsaktivitäten von KMU in strukturell unterschiedlichen Regionen differenziert und vergleichend zu erfassen. Vor diesem Hintergrund wurden im DUI.REG-Projekt quantitative Surveys zum Innovationsverhalten von KMU in strukturschwachen und strukturstarken Regionen durchgeführt. Die entsprechenden Ergebnisse wurden durch qualitative Interviewdaten zur Berücksichtigung des regionalen Kontextes und differenzierte ökonomisch Analysen zur Abschätzung der Zielgenauigkeit und Wirksamkeit regionaler Struktur- und Innovationspolitiken ergänzt. Die Ergebnisse sollen politischen Entscheidungsträgern ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie Innovationsprozesse in strukturschwachen Regionen funktionieren und durch geeignete Maßnahmen unterstützt werden können. Das von der FSU Jena geleitete Arbeitspaket 3 leistete im Rahmen des Verbundprojekts die Aufbereitung einer sekundären Datenstruktur und die Umsetzung einer darauf aufbauenden Politik- sowie Vergleichsanalyse. Gleichzeitig wirkte die FSU Jena unterstützend für die in Arbeitspaket 1 durchgeführte quantitative Erhebung.
