Energie-effiziente Aushärtung von Sol-Gel-basierten Funktionsschichten auf Kunststoffbauteilen mittels Laserstrahlung; Teilprojekt 1 (FKZ 01LY2108A): Werkstoffentwicklung (FEW); Teilprojekt 2 (FKZ 01LY2108C): Beschichtungsverfahren und Anlagenintegration (GBneuhaus); Teilprojekt 3 (FKZ 01LY2108B): Laserverfahren (ILT)
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Abstract
Das übergeordnete Ziel des vom BMBF-geförderten KMU-innovativ-Verbundprojektes ESOLA mit dem Thema „Energieeffiziente Aushärtung von Sol-Gel-basierten Funktionsschichten auf Kunststoffbauteilen mittels Laserstrahlung“ besteht in der Entwicklung eines laserbasierten Beschichtungsverfahrens und der dafür notwendigen Materialien, welche zur nachhaltigen Reduzierung des Materialeinsatzes, des Energieverbrauchs und der damit verbundenen klimaschädlichen Emissionen sowohl in der Herstellung als auch der Anwendung von mit Sol-Gel-basierten Funktionsschichten versehenen Produkten führen. In einzelnen Teilprojekten werden dafür von den jeweiligen Projektpartnern die Beschichtungswerkstoffe (FEW Chemicals GmbH), das Beschichtungsverfahren (GBneuhaus GmbH) und das Laserverfahren (Fraunhofer-Institut für Lasertechnik) entwickelt. Im Anwendungsszenario 1, Antimikrobielle Schichten auf PE, PVC, PMMA oder ABS-Substraten (Produkte (z.B. Venenkatheter) und Anlagen/-komponenten in der Medizintechnik oder in der Reinraumproduktion) wurden geeignete Silber-Sole entwickelt, die mittels Laserstrahlung ausgehärtet werden können und die angestrebten Schichteigenschaften hinsichtlich Haftfestigkeit, Abriebfestigkeit, Kratzfestigkeit sowie antimikrobielle Wirkung vollumfänglich erfüllen. Im Anwendungsszenario 2, Antireflexbeschichtungen (AR-Schichten) auf transparenten Kunststoffen, wie z.B. PMMA- oder PC-Substraten (Brillengläser oder als optische Linsen im Automotive-Bereich (Außen und Innen)) wurden Sol-Gele entwickelt, die nach der laserbasierten Härtung einen signifikant größeren Transmissionsgrad aufweisen als das unbeschichtete Substratmaterial. Auf Grund der zurzeit noch geringen Abriebfestigkeit ist das Nutzungsspektrum bisher noch eingeschränkt.
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