Nachhaltige In-Situ Ressourcenbewertung und Umweltsanierungsverfahren für die Bergbauregionen in Sachsen (NIRUBIS); Teilvorhaben GECCOTEC

Abschlussbericht für das Forschungsprojekt

dc.contributor.authorBachmann, Jan
dc.date.accessioned2026-02-20T10:04:38Z
dc.date.available2026-02-20T10:04:38Z
dc.date.issued2025-02-21
dc.description.abstractZiel des Projektes NIRUBIS war die Entwicklung eines neuen, innovativen Ansatzes zur Ressourcen-Bewertung (Resource Statement) für Halden. Eine solche Dokumentation wird als Ergebnis von Explorationsvorhaben zur ökonomischen Bewertung von Primärlagerstätten gefordert. Die methodische Vorgehensweise einer Ressourcenbewertung ist in internationalen Standards geregelt, wobei der für Europa entworfene PERC-Standard auch die Bewertung von Sekundärlagerstätten, wie Bergbauhalden, vorsieht. Potentielle Remining-Projekte scheitern oft am Mangel belastbarer quantitativer Daten über Wertstoffinhalte sowie deren räumliche Verteilung als Grundlage von Machbarkeitsstudien (Feasibility Studies). Ziel des NIRUBIS Projektes war, mit einer angepassten Herangehensweise die Durchführbarkeit einer ökonomischen Bewertung nach PERC Standard am Beispiel der Spülhalde Ehrenfriedersdorf aufzuzeigen. Zusätzlich ermöglichen Resource-Statements die Planung kosteneffizienter Sanierungen von Bergbaualtlasten, da Daten sowohl zum Wertstoff- als auch zum Schadstoffinhalt nach der gleichen Methodik erhoben und bewertet werden. Die Datenermittlung erfolgte mit in situ-Messverfahren und Echtzeitverarbeitung der erhobenen Daten. Eine hydraulisch in das Haldenmaterial gedrückte Sonde ermöglicht kontinuierliche Messungen von Elementkonzentrationen durch Röntgenfluoreszenzanalyse. Weitere Messmodule zeichnen hydraulische und geotechnische Parameter der Halde auf, die Aussagen zur inneren Geometrie des anthropogen gebildeten Sedimentkörpers erlauben. Die gemessenen Elementkonzentrationen werden dafür mit umfassenden mineralogischen sowie partikelbasierten Daten verknüpft, in ein 3D-Modell überführt und geostatistisch unter Berücksichtigung sedimentär zu unterschiedener Körper weiterverarbeitet. Des Weiteren werden anhand von Probenmaterial die eluierbaren und die mittels Bioleaching extrahierbaren Wertmetalle und Schadstoffe quantifiziert. Das Vorhaben wird diese neue Leistungskombination als Basis für Verfahren zur in situ-Rohstoffextraktion und zur Schadstoffrückgewinnung/-immobilisation aus Haldenbereichen entwickeln. Das oben dargestellte komplexe Gesamtziel erfordert Fachkompetenzen im Bereich Messtechnik, Auswertung, Feldarbeit, Analytik, Ressourcenabschätzung und biologischem Abbau. Im Verbund mit den Partnerfirmen deckt GECCOTEC die Bereiche Messtechnik, Feldarbeit und biologischen Abbau ab. Datei-Upload durch TIBger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/31003
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/30072
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationGeccotec GmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke
dc.titleNachhaltige In-Situ Ressourcenbewertung und Umweltsanierungsverfahren für die Bergbauregionen in Sachsen (NIRUBIS); Teilvorhaben GECCOTECger
dc.title.subtitleAbschlussbericht für das Forschungsprojekt
dc.typeReport
dcterms.extent21 Seiten
dtf.duration01. September 2021-31. März 2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program03WIR1909D
dtf.funding.verbundnummer01227541
dtf.versionKorrigierte Version
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