Theorie und praktische Anwendung der Verbrennung des Ferngases mit leuchtender Flamme

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Date
1950
Volume
23
Issue
Journal
Glastechnische Berichte
Series Titel
Book Title
Publisher
Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
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Abstract

Die Wärmestrahlung einer leuchtenden Ferngasflamme ist um die leuchtende Wärmestrahlung fester Kohlenstoffteilchen größer als die einer nichtleuchtenden Flamme. Die Stärke der leuchtenden Wärmestrahlung hängt ab von der Größe, der Temperatur und der Verteilungsdichte der festen Kohlenstoffteilchen innerhalb dieser Flamme. Die Verteilungsdichte der festen Kohlenstoffteilchen in der Flamme ist abhängig von dem Kohlenstoffgehalt und ihre Temperatur von dem Wasserstoffgehalt der im Ferngas enthaltenen Kohlenwasserstoffgase. Durch kurzzeitige Einwirkung hoher Temperaturen unter Luftmangel oder gar Luftabschluß werden aus diesen teerölartige, d. h. kohlenstoffreichere Kohlenwasserstoffdämpfe gebildet, die als Träger des Leuchtkohlenstoffs anzusehen sind. Bei verschleppter Verbrennung, d. h. bei Luftmangel infolge langsamer Mischung von Gas und Luft und entsprechenden Temperaturverhältnissen werden die teerölartigen Kohlenwasserstoffdämpfe zu festen Kohlenstoffteilchen aufgespalten. Es werden drei Gruppen von Möglichkeiten der Verbrennung des Ferngases mit Leuchtflamme erläutert.

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CC BY 3.0 DE