Untersuchungen über den Polierprozeß von Glas. Teil I und II

dc.bibliographicCitation.firstPage4
dc.bibliographicCitation.journalTitleGlastechnische Berichte
dc.bibliographicCitation.lastPage17
dc.bibliographicCitation.volume40
dc.contributor.authorGötz, Jiří
dc.date.accessioned2024-09-05T14:15:53Z
dc.date.available2024-09-05T14:15:53Z
dc.date.issued1967
dc.description.abstractTeil I. Zusammenhang zwischen Poliergriffigkeit und Kristallstruktur von Eisenoxiden Eine Übersicht der bisher veröffentlichten Arbeiten zeigt, daß es notwendig ist, die Gültigkeit der geäußerten theoretischen Schlüsse über das Polieren von Glas durch eingehende Experimentalarbeit kritisch zu prüfen. Zu diesem Zweck wurde verfolgt, inwiefern die Griffigkeit der als Polierpulver gebrauchten Eisenoxide vom Kristallgittertypus abhängt. Aus vier Eisenverbindungen wurden durch Glühen bei bestimmten Temperaturen Oxide hergestellt und ihre chemische Zusammensetzung und Kristallstruktur ermittelt. Mit diesen Oxiden wurden auf einer Versuchspoliermaschine Griffigkeitsmessungen durchgeführt. Dabei zeigte es sich, daß es für jede der vier Ausgangsverbindungen eine optimale Glühtemperatur gibt, die der maximalen Poliergriffigkeit entspricht. Zwischen diesem Maximum und dem Anteil strukturell verschiedener Eisen(III)-oxide im Polierpulver besteht kein Zusammenhang; die Poliergriffigkeit wird nicht direkt durch den Kristallgittertypus der Eisenoxide bestimmt. Teil II. Beteiligung mechanischer Prozesse beim Polieren von Glas Um die Beteiligung mechanischer Abrasion beim Polieren von Glas zu prüfen, wurden die im Teil I auf Filzschale durchgeführten Griffigkeitsmessungen von Eisenoxiden durch parallele Messungen auf einer härteren Unterlage ergänzt. Dabei wurde festgestellt, daß der Verlauf der Abhängigkeit Glasabtragung—Glühtemperatur der Oxide auf beiden Unterlagen gänzlich verschieden ist. Die Fähigkeit eines Oxides zur abrasiven Glasabtragung wird durch einen Abrasionskoeffizienten ausgedrückt; Oxide mit niedrigem Abrasionskoeffizienten sind chemisch sehr aktiv. Es wird bewiesen, daß es sich bei der normalen Filzpolitur um einen aus physikalisch-chemischer Zwischenwirkung und mechanischer Abrasion bestehenden Prozeß handelt, bei dem der Anteil der physikalisch-chemischen bzw. mechanischen Vorgänge unter sonst konstanten Bedingungen von den Eigenschaften des Polierpulvers abhängt.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/15739
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/14761
dc.language.isoger
dc.publisherOffenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
dc.relation.issn0017-1085
dc.rights.licenseCC BY 3.0 DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subject.ddc660
dc.titleUntersuchungen über den Polierprozeß von Glas. Teil I und IIger
dc.typeArticle
dc.typeText
tib.accessRightsopenAccess
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