"Präklinische Validierung an in vivo- und ex vivo Modellen" im Rahmen des Eurostars Projekts E! 115301 OCT-DETECTOR "Optische Koherenztomographie-Katheder zur Verbesserung von Darstellung und Diagnose des Blasentumors"
Schlussbericht zum Vorhaben
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Abstract
Die optischen Kohärenz-Tomographie (OCT) ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Effekte der Streuung und/oder Reflexion von Licht zu einer Phasenverschiebung führen und das zur Erkennung von Strukturen auf Oberflächen (2D) oder in Materialien bzw. Geweben (3D) genutzt wird. In der Augenmedizin ist die OCT-Methodik bereits klinische Routine. Im Projekt OCT-Detector wurde untersucht, ob und inwieweit diese Technologie auch in Hohlorganen, wie der Blase, zur Erkennung von pathologisch verändertem Gewebe wie z.B. von Tumoren eingesetzt werden kann. Die Teilprojekte 3 an der Universitätsklinik für Urologie in Tübingen umfassten 3.1.) die Etablierung der Studienprotokolle, die Genehmigung der Verwendung klinische Proben durch die Ethikkommission, und die Etablierung der Tumorlinien, welche im Tumormodel eingesetzt werden sollten, 3.2.) die Etablierung des Blasentumormodells in Kaninchen zur Untersuchung von Blasentumorgewebe in vivo mit einer OCT-Sonde 3.3.) im Vergleich zu Analysen desselben Tumorgewebes ex vivo mit dem Prototyp eines OCT-Mikroskops. Dadurch sollte untersucht werden, wie sich die Signale eines OCT-Scans in der Blase von einem OCT-Scan desselben Tumors auf einem Schnittpräparate mit dem OCT-Mikroskop unterscheiden 3.4.) Zur Definition von OCT-Signalen von normalem im Vergleich zu malignem Blasengewebe sollte das OCT-Mikroskop klinische Paraffinschnitte scannen, in denen maligne Bereiche zuvor von Pathologen definiert worden sind. Dazu kommt 3.5. der Projektabschluss durch die Berichte und Doktorarbeiten.
