Hanf Kompostierung zur Fasergewinnung

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Alte, unvollständige Version. Neue Version: https://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/28217

In dem Projekt HanfKom geht es um einen reproduzierbaren Ansatz des biologischen Aufschlusses um feine Fasern aus dem Hanf zu gewinnen aus denen dann Hanfgarne gesponnen werden können. Dieser biologische Aufschluss wird in einem Kompostiercontainer durchgeführt, in welchem die bereits mechanisch aufgeschlossenen Hanffasern einer Teilkompostierung unterzogen werden.

Ziel ist es die Substanzen, wie Pektin und Lignin währen des Kompostierprozesses zu zersetzen, da diese Substanzen einen feinen Aufschluss der Fasern behindern. Um die Veränderung der chemischen Bestandteile des Hanfes über die Kompostierdauer bewerten zu können, werden in definierten Abständen Proben aus der Kompostiereinheit entnommen und deren chemischen Bestandteile analysiert. Die Proben werden, gespült und getrocknet und zu einem Garn weiterverarbeitet. Das Ziel ist es ein feines Garn für die Verwendung in der Bekleidungsindustrie herzustellen.

Um den Ansatz der Degummierung in dem Forschungsprojekt mit bisher bestehenden Ansätzen vergleichen zu können, wird eine Ökobilanz (LCA) des Prozesses durchgeführt. Da für die eingesetzte Kompostierungseinheit bislang keine Erfahrungswerte vorliegen, wurden im Projektverlauf zwei Kompostierungsdurchläufe geplant. Die Ergebnisse der ersten Kompostierung dienen dabei als Grundlage für die Optimierung und Durchführung der zweiten.


The HanfKom project focuses on a reproducible approach to biological retting in order to obtain fine fibers from hemp, which can then be spun into hemp yarns. This biological retting is conducted in a composting container, where the mechanically processed hemp fibers undergo partial composting.

The goal is to decompose substances such as pectin and lignin during the composting process, as these substances hinder the fine separation of the fibers. To evaluate the changes in the chemical components of hemp over the duration of composting, samples are taken from the composting unit at defined intervals and their chemical constituents are analyzed. The samples are rinsed, dried, and further processed into yarn. The aim is to produce a fine yarn suitable for use in the clothing industry.

To compare the degumming approach in this research project with existing methods, a life cycle assessment (LCA) of the process will be conducted. Since there are currently no experiential values for the employed composting unit, two composting cycles have been planned throughout the project. The results of the first composting serve as a foundation for optimizing and carrying out the second cycle.

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