BEST - Biomarker evaluation supporting clinical translation in schizophrenia - Functional analysis of PBMCs and iPSC-derived neurons for the validation of schizophrenia biomarkers
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Psychosen sind eine Gruppe von psychischer Störungen, die durch einen veränderten Realitätsbezug gekennzeichnet sind. Betroffene erleben Symptome wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Denkstörungen, die ihr Verhalten und ihre Wahrnehmung der Umwelt erheblich beeinflussen können. Die Prävalenz psychotischer Störungen variiert je nach Definition und untersuchter Population, liegt aber weltweit bei etwa 1 % für Schizophrenien. Trotz dieser scheinbar geringen Zahl bedeuten Psychosen eine erhebliche Belastung für Betroffene, Angehörige und das Gesundheitssystem, da sie oft mit sozialem Rückzug, Einschränkungen in der Alltagsbewältigung und erhöhtem Unterstützungsbedarf einhergehen. Aufgrund der ausgeprägten Heterogenität und wechselnden Symptomatik, ist eine genaue Diagnostik ein zentrales Problem. Da die Symptome schleichend auftreten oder vorübergehende Episoden schwer von anderen psychischen Erkrankungen abzugrenzen sind, kann die Diagnose verzögert werden. Zudem gibt es keinen eindeutigen biologischen Marker, sodass Ärzte auf klinische Beurteilungen und Verhaltensbeobachtungen angewiesen sind. Fortschritte in der genetischen und neurobiologischen Forschung sowie der Einsatz neuer bildgebender Verfahren könnten zukünftig dazu beitragen, eine frühere und präzisere Diagnosestellung zu ermöglichen.
