Verbundvorhaben AVaiL; Titel des Teilvorhabens: Automotive Verfahren und autonome Prozesse für metallische Luftfahrtbauteile
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Abstract
Im Rahmen des Projekts wurde ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der verschiedene Industrie- und Forschungspartner einband. Ziel war es, Leichtbaupotenziale durch alternative bzw. automotive-spezifische Bauweisen, neue Materialien und optimierte Fügeverfahren auszuschöpfen.
Es wurden alternative Bauweisen für Luftfahrtbauteile wie den A350 PWSP Pot untersucht und mittels Finite-Elemente-Analysen sowie Topologie-Optimierungen Konzepte entwickelt, die eine signifikante Gewichtsreduktion bei gleichbleibender Performance ermöglichen. Dabei kamen unter anderem Umformverfahren wie das Tiefziehen zum Einsatz, um komplexe Geometrien aus hochfesten Stählen und Aluminium zu realisieren. Die Validierung der Ergebnisse erfolgte teilweise durch umfassende Simulationen und Realversuche, die die Machbarkeit und Zuverlässigkeit der entwickelten Ansätze bestätigten.
Darüber hinaus wurden diverse Fügeverfahren, darunter Nieten und hybride Verbindungen (mechanische Verfahren kombiniert mit Kleben), gegenübergestellt. Ziel war es, potenzielle Verbindungstechnologien zu finden, um Gewicht und Montageaufwand zu reduzieren.
Die erzielten Ergebnisse zeigen das Potenzial, durch die Kombination neuer Werkstoffe und Fertigungstechnologien wirtschaftlich und ökologisch optimierte Bauteile für die Luftfahrtindustrie zu entwickeln.
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