Beitrag zur Kennzeichnung des Homogenitätszustandes eines Tafelglases mit dem Schardinschen Schlierenmikroskop
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Abstract
Es wird die Berechtigung geprüft, mit dem Schardinschen Farbschlierenmikroskop Schlierenbilder für eine routinemäßige Kennzeichnung des Homogenitätszustandes von Tafelglas für die betriebliche Praxis abzubilden. Die bei der serienmäßigen Vorbereitung einer großen Anzahl von Glasproben, den sogenannten Schlierenstäbchen, auch bei der Verwendung geeigneter mechanischer Mittel auftretenden Abweichungen von der exakten Quaderform und von der festgelegten Schliffdicke werden gemessen. Es wird gezeigt, daß Abweichungen dieser Größenordnung die praktische Auswertung der Schlierenbilder nicht merklich verzeichnen. Der Arbeitsaufwand für die tägliche, sorgfältige Vorbereitung einer großen Stückzahl von Schlierenstäbchen und ihre schlierenoptische Untersuchung ist sehr hoch, so daß eine begrenzte Glasproben-Entnahme als zweckmäßig erscheint. Die dadurch bedingten statistischen Abweichungen vom richtigen Ergebnis sind nicht groß und im Hinblick auf die bedeutende Verringerung des Arbeitsaufwandes gerechtfertigt.