N5GEH-TWE-Flex - Optimierung und Flexibilisierung von Erzeugungsanlagen zur Trinkwassererwärmung

Forschungsbericht

dc.contributor.authorSeifert, Joachim
dc.contributor.authorAltenburger, Martin
dc.contributor.authorSchinke, Lars
dc.contributor.authorZachrau, Robert
dc.contributor.authorLambert, Andre
dc.contributor.authorRöschke, Marcel
dc.contributor.authorGrimme, Emily
dc.date.accessioned2025-12-11T11:32:28Z
dc.date.available2025-12-11T11:32:28Z
dc.date.issued2025-12-01
dc.description.abstractIm Forschungsprojekt wurde die Detektion zusätzlicher Daten (Temperaturen, Zapfprofile) mittels Temperaturhalteband (THB) für die Trinkwassererwärmung (TWE) untersucht. Zunächst erfolgte eine Literaturanalyse (Kap. 2), die als Basis für weitere Arbeiten diente. Anschließend wurden der Einsatz der THB-Steuerbox analysiert und ein IoT-Konzept zur Übertragung und Verarbeitung von Daten aus Versuchsständen und Feldtests entwickelt (Kap. 3 und 4). Die Umsetzung erfolgte mit der N5GEH-Plattform. Kap. 5 beschreibt den Aufbau eines HiL-Versuchsstandes an der TU Dresden. Die Messergebnisse (Kap. 6) und ein numerisches Modell (Kap. 7) bildeten die Grundlage für die Entwicklung von Services zur Datenaufbereitung (Kap. 9), energetischen Optimierung (Kap. 10) und hygienischen Analyse (Kap. 11). Die Entwicklungen wurden abschließend im Feldtest erprobt (Kap. 12). Die Datenauswertung zeigte, dass das THB präzise Temperaturen in der Trinkwasserinstallation misst, während die Zapfdetektion durch thermische Trägheit eingeschränkt ist. Besonders der Beginn von Zapfereignissen nach Stillstandszeiten ließ sich gut bestimmen, während das Ende oder kurze, aufeinanderfolgende Zapfungen schwerer zu erfassen waren. Weiterhin wurde ein Algorithmus zur Prognose des Wärmebedarfs für die TWE entwickelt. Er zeigte sowohl in Feldtests als auch in Simulationen eine nutzbare Güte und ermöglicht eine Optimierung der TWE-Betriebsführung, etwa durch regelbasierte Ansätze zur Reduktion des Endenergieeinsatzes oder modellprädiktive Regelungen zur Berücksichtigung externer Größen. Allerdings ist eine gleichzeitige Reduktion von Endenergieverbrauch und -kosten nur begrenzt möglich. Die gewonnenen Daten können auch zur Steuerung des THB genutzt werden, um die Temperatur in der Trinkwasserinstallation zu regulieren und den Energieeinsatz zu optimieren, ohne hygienische Anforderungen oder Nutzerkomfort zu beeinträchtigen. Die Konzepte bieten jedoch eine Grundlage für zukünftige Analysen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/27380
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/26611
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationTechnische Universiät Dresden
dc.relation.affiliationTechnische Universität Berlin
dc.relation.affiliationBEW Berliner Energie und Wärme GmbH
dc.relation.affiliationELREHA Elektronische Regelungen GmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.subject.otherTrinkwarmwasserinstallationger
dc.subject.otherN5GEHger
dc.subject.otherCloud-Infrastrukturger
dc.subject.otherMPCger
dc.titleN5GEH-TWE-Flex - Optimierung und Flexibilisierung von Erzeugungsanlagen zur Trinkwassererwärmungger
dc.title.subtitleForschungsbericht
dc.typeReport
dcterms.extent184 Seiten
dtf.duration04/2022-06/2025
dtf.funding.funderBMWE
dtf.funding.program03EN1056A
dtf.funding.program03EN1056B
dtf.funding.program03EN1056C
dtf.funding.program03EN1056D
dtf.funding.verbundnummer01242483
dtf.version1
tib.accessRightsopenAccess

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