Hochleistungs-Trommelfellhörsystem als nicht-operative Alternative bei hochgradiger Schwerhörigkeit (Akronym: HL-THS)

Abschlussbericht zum Vorhaben

dc.contributor.authorSteenhoff, Volker
dc.contributor.authorDalhoff, Ernst
dc.date.accessioned2025-07-17T12:19:49Z
dc.date.available2025-07-17T12:19:49Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractZiel des Vorhabens war die Erforschung eines Hochleistungs-Hörsystems, welches mittels eines nichtinvasiv ins Ohr eingebrachten piezoelektrischen Wandlers das Trommelfell direkt mechanisch anregt und Schalldrücke von 130 dB SPL erreicht. Das Hörsystem sollte aus einem direkt am Trommelfell angebrachten Wandler, einer im Gehörgang eingebrachten magnetischen Schnittstelle und einem hinter dem Ohr befindlichen Modul aus Mikrofon, Signalprozessor, Ausgangsverstärkerchip und Energieversorgung bestehen eine ausreichend hohe Verstärkung bei prinzipbedingter Vermeidung von Rückkopplungen und Erzielung hoher Klangqualität ermöglichen, um auch hochgradige Schwerhörigkeit ohne chirurgischen Eingriff behandeln zu können. Durch die offene Versorgung des Hörsystems sollte im Vergleich zu konventionellen Hochleistungs-Hörgeräten der Tragekomfort erhöht und insbesondere eine hohe Klangqualität erreicht werden, wodurch das System ein verbessertes Verständnis und eine verbesserte Zuordnung einzelner Stimmen in einer Gruppe ermöglichen soll. Das Projekt wurde im Verbund zwischen der Firma Vibrosonic GmbH und der Hals-Nasen-Ohren-Universitätsklinik des Universitätsklinikum Tübingen (UKT) durchgeführt. Die im Projekt untersuchten Ansätze reichten von einem neuen Ausgangsverstärker für höhere Ausgangsspannungen über neue Ansätze für den mechanischen Aufbau des piezoelektrischen Wandlers bis hin zu verbesserten Methoden zu dessen Ankopplung an das Trommelfell. Insgesamt ergaben die Untersuchungen, dass ein äquivalenter Schalldruck von etwa 126 bis 132 dB(SPL) durch Kombination eines neuen Ankopplungsmediums, des erarbeiteten Verstärkerkonzepts, sowie des neuen Aktorkonzepts als realisierbar erscheint. Da hohe Gewinne insbesondere im sogenannten HFA-Bereich ("High Frequency Average" bestehend aus den Frequenzen 1kHz, 1,6kHz, 2,5kHz) und darüber erzielbar scheinen, erweist sich somit das Ziel einer High-Power-Hörkontaktlinse als mit hoher Wahrscheinlichkeit umsetzbar.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/19750
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/18767
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationVibrosonic GmbH
dc.relation.affiliationUniversitäts-HNO-Klinik Tübingen
dc.rights.licenseCC BY-ND 3.0 DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 Technik
dc.subject.otherMedizintechnikger
dc.subject.otherHörkontaktlinseger
dc.subject.otherSchwerhörigkeitger
dc.titleHochleistungs-Trommelfellhörsystem als nicht-operative Alternative bei hochgradiger Schwerhörigkeit (Akronym: HL-THS)ger
dc.title.subtitleAbschlussbericht zum Vorhaben
dc.typeReport
dcterms.extent32 Seiten
dtf.duration01.12.2020-30.11.2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program13GW0462A
dtf.funding.program13GW0462B
dtf.funding.verbundnummer01225101
tib.accessRightsembargoedAccess
tib.date.embargoEnd2035-07-17

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