WIR!-Bündnis - "Gipsrecycling als Chance für den Südharz" - "Rückführung sulfathaltiger Stoffströme"
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Die Maßnahmen zum Klimaschutz in Deutschland sehen den gesteigerten Einsatz von erneuerbaren Energien und die Beendigung der Kohleverstromung vor. Der Kohleausstieg führt zu einem Rückgang der Verfügbarkeit von Nebenprodukten der Stromerzeugung durch Kohle. Hierzu zählt auch industriell hergestellter Gips. Durch den Wegfall von Gips aus Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA-Gips) steht mehr als die Hälfte der in der Gipsindustrie gebrauchten Rohstoffmenge zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Das Projekt RueGips „Rückführung sulfathaltiger Stoffströme“, welches gemeinsam von der Hochschule Nordhausen und dem gipsproduzierenden Unternehmen Saint-Gobain Formular bearbeitet wird, hat sich zum Ziel gesetzt die Rückführungsquote von Gipsabfällen zu steigern und die Verfügbarkeit von Recycling-Gips zu erhöhen. Hierbei liegt der Fokus auf Gipsabfällen, welche bisher nicht oder kaum einem stofflichen Recycling zugeführt und somit dem Wertstoffkreislauf entzogen wurden. Im Projekt wird ebenfalls Baugips, als der massenreichste Gips-abfallstoffstrom, hinsichtlich Bereitstellung und Kreislaufführung optimiert. Mit dem Vorhaben sollen Lösungsansätze entwickelt werden, um zur Reduzierung der wachsenden Gips-Lücke beizutragen.
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