Projekt HYFLOR - Erforschung der Genetik der Blühbiologie bei Weizen zur effektiven Erzeugung von Hybridweizen
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Die Landwirtschaft steht vor der Herausforderung, stabile und ausreichende Nahrungs- und Futtermittelproduktion trotz Klimawandel zu gewährleisten. Weizenhybriden nutzen den Heterosiseffekt, der signifikante Ertragsvorteile mit sich bringt, die Resistenzzüchtung erleichtert und die Ertragsstabilität erhöht. In Deutschland sind Weizenhybriden jedoch noch wenig verbreitet, hauptsächlich wegen hoher Produktionskosten und geringem rekurrentem Selektionserfolg.
Das Projekt HYFLOR zielt darauf ab, die Bestäubungsleistung und Rezeptivität zu verbessern sowie Methoden zur Erhöhung der Komplementarität von Elternlinien zu entwickeln.
Die Untersuchungen zeigen, dass die phänotypische Variation der Bestäubungsleistung und Rezeptivität durch viele Gene und deren Interaktion mit der Umwelt beeinflusst wird. Ein QTL auf Chromosom 1B erklärt 21,3% der Variation der Bestäubungsleistung und kann für die markergestützte Selektion genutzt werden. Heterosis bei Weizen wird hauptsächlich durch Geninteraktionen und nicht durch Allelinteraktionen innerhalb eines Gens beeinflusst, was die gezielte Selektion auf Komplementarität erschwert.
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