idFlexNetz - Schaffung eines IKT-Ökosystems für Vorhersage- und Betriebsmodelle für den netzdienlichen Betrieb steuerbarer Verbraucher und Erzeuger
Abschlussbericht "idFlexNetz"
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München : oekom verlag
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Das idFlexNetz-Projekt entwickelte ein innovatives IKT-Ökosystem für den souveränen Austausch digitaler Güter im Energiesektor, einschließlich eines Marktplatzes auf Basis von Gaia-X- und IDS-Prinzipien. Digitale Zwillinge und Modelle wurden als handelbare digitale Güter etabliert und deren Identität und Authentizität durch dezentrale Identitäten abgesichert. Das Projekt folgte einem phasenorientierten Ansatz von der Anforderungsanalyse über die Konzeption und Umsetzung bis zur Evaluation und zum Transfer, mit Fokus auf Umsetzung und Erprobung. Die wissenschaftlichen und technischen Arbeitsziele umfassen eine Referenzarchitektur für ein IKT-Ökosystem mit Marktplatz, die Integration dezentraler Identitäten, die Modellierung und den Austausch digitaler Zwillinge, Mechanismen zur Zugriffskontrolle, Ansätze zur Qualitätsbewertung digitaler Güter sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Die komplementären Kompetenzen der Partner ermöglichten die Entwicklung eines ganzheitlichen Systems. Die VSE steuerte ihre Expertise im Netzbetrieb und in der Projektkoordination bei. Das DFKI brachte seine Kompetenzen in Künstlicher Intelligenz, Ontologien, Prognosemodellen und digitalen Zwillingen ein. FhG IOSB-AST trug seine Expertise in Dateninteroperabilität und -integration und Energiemanagementsystemen bei. Schneider Electric brachte seine Kompetenzen als Anlagenhersteller und in digitalen Zwillingen ein. Spherity steuerte seine Expertise zu dezentralen Identitäten und zur Blockchain-Technologie bei. Die Lösungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung zentraler Herausforderungen der Energiewende. Ein effizienter und sicherer Datenaustausch ermöglicht Netzbetreibern, ihre Netze besser zu planen und zu betreiben. Anlagenherstellern erschließen sich neue Geschäftsmodelle. Dienstleister können innovative Services anbieten. Die Orientierung an offenen Standards und die Wahrung der Datensouveränität schaffen die Grundlage für eine breite Akzeptanz und Verbreitung der Lösungen, deren Ergebnisse systematisch dokumentiert und disseminiert wurden. Das Projekt setzt förderpolitische Ziele der Bundesregierung im Bereich der Digitalisierung der Energiewende und der europäischen Datenstrategie um.
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