Satellitenbasierte Wasser-Land-Grenzen-Bestimmung (Sat-Land-Fluss)

Schlussbericht ; Förderprogramm: Entwicklung und Implementierungsvorbereitung von Copernicus Diensten für den öffentlichen Bedarf in Deutschland, 4. Bekanntmachung: Nationale Copernicus Nutzung

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2203

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Bericht, BfG Bundesanstalt für Gewässerkunde

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Hydrologische Extremereignisse (Hoch- und Niedrigwasser) sowie kontinuierliche Prozesse verändern laufend die Grenze zwischen Wasser und Gelände, die sogenannte Wasser-Land-Grenze (WLG). De-ren Erfassung bzw. Monitoring ist eine Basisvoraussetzung zur Bearbeitung vielfältiger öffentlicher Auf-gaben im Rahmen des Gewässermanagements, z.B. für die Hochwasservorhersage, Identifizierung von Bereichen hoher morphologischer Veränderungen, optimierter Planung notwendiger Messeinsätze oder Information im Krisenfall. Dazu bietet sich fachlich wie wirtschaftlich der Einsatz satellitengestützter Fer-nerkundungsverfahren, v.a. die kostenfreien Copernicus-Satelliten Sentinel-1 (Radar) sowie ergänzend Sentinel-2 (optisch) an. Allerdings weisen bisherige WLG-Produkte häufig Datenlücken auf und sind unzureichend validiert. Somit werden fachliche Optimierungen und validierte belastbare Produkte be-nötigt. Dies soll in diesem Projekt anhand hoch aufgelöster Zusatzinformationen erfolgen. Das Projekt adressiert dabei WLG-Auswertungen zu den Anwendungsthemen „Extremereignisse Binnen“ sowie „Dynamik im Tidebereich“ (durch Strömungen, Gezeiten sowie Sturmfluten). Basierend auf den validier-ten WLGs wurden gemeinsam mit den Verwertungspartnern in beispielhaften Gebieten Datenprodukte erstellt (z.B. WLG einzelner Zeitpunkte, sowie von einer Niedrigwasserphase).

Vor diesem Hintergrund waren die wesentlichen Projektziele von Sat-Land-Fluss:

  • Zusammenstellung vorhandener WLG-Produkte aus Fernerkundungsdaten und Einschätzung der Nutzbarkeit unter Berücksichtigung von räumlicher Auflösung, Genauigkeit und Zuverlässigkeit
  • Entwicklung eines prototypischen Workflows für möglichst lückenlose und belastbare WLGs aus Sentinel-1 und Geobasisdaten (u.a. mittels CODE-DE)
  • Validierung der optimierten Produkte im Sinne der Anwendungsorientierung und Belastbarkeit
  • Erstellung verbesserter und spezialisierter Produkte in Bedarfsgebieten der Verwertungspartner

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