Beurteilung von Anpassungsfähigkeit und Wuchsleistung beim Spitz-Ahorn (Acer platanoides)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die Hauptergebnisse sind:

  • Es wurden 12 Versuchsflächen in 3 Serien mit 185 Einzelbaumnachkommenschaften aus 22 Populationen bzw. Ernten angelegt. Für die Anzucht der Versuchspflanzen hat sich die Containeranzucht geeigneter als die Anzucht wurzelnackter pflanzen, da sich das Bodensubstrat besser kontrollieren ließ. Auch wenn es etwa 1000 Einträge für Ausgangsmaterial in der EU-Datenbank FOREMATIS gibt, ist es schwierig an ausländisches FRM zu kommen.
  • Mykorrhizierung hat sich positiv auf die Pflanzenentwicklung in der Anzucht ausgewirkt. Der Spitzahorn durchläuft in Frühjahr mehrere Blühphasen.
  • Artspezifische nukleare Mikrosatelliten-Marker (SSR-Marker) für Spitz-Ahorn wurden angepasst und optimiert. 15 SSR-Marker wurden zu 2 neuen Markersets zusammengesetzt. Über 5.000 Proben wurden genotypisiert. Die Markersetz sind in den Laboren des Thünen-Instituts für Forstgenetik in Waldsieversdorf und Großhansdorf etabliert und wurden anderen Forschungseinrichtungen und Landesanstalten bereitgestellt.
  • Anhang populationsgenetischer Untersuchungen mit SSR-Markern ist festzuhalten, (a) dass forstliches Vermehrungsgut aus Samenquellen der Kategorie Quellengesichert für die Anzucht von Forstpflanzen nicht zu empfehlen ist; (b) die Mindestanzahl der zu beerntenden Bäume zu erhöhen ist und (c) dass für den Aufbau von Samenplantagen eine hohe Anzahl an Komponenten (Klonen), die über der Mindestanzahl von Bäumen bei der Zulassung von Beständen liegt, verwendet wird.

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