DigiBody – Digitale Prozesskette zur Abbildung und Optimierung der Fügetechnik im Rohbau, Teilvorhaben: Simulative Absicherung der Maßhaltigkeit des Falzklebprozesses
Partnerspezifischer Schlussbericht zum Teilvorhaben
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Abstract
Im modernen Mischbau ist die Klebtechnik unverzichtbar, da sie nahezu unabhängig von der Art der Fügeteil-werkstoffe eingesetzt werden kann und oft die einzige Verbindungsmöglichkeit ist. Des Weiteren bieten Kleb-verbindungen den Vorteil, die Eigenschaften der Fügepartner in der Gesamtstruktur möglichst optimal einzu-setzen. Das Ziel des Verbundprojektes „DigiBody“ war es, die Güte von Klebverbindung in komplex belasteten Bauteilen mit Hilfe digitaler Modelle vorhersagen zu können. Dabei wurden die Wechselwirkungen der realen Produktions-, Produkt- und Betriebsinformationen in der Fahrzeugentwicklung berücksichtigt. Dies ermöglicht zukünftig eine virtuelle, kostengünstige Prozessoptimierung, sowie eine Minimierung der mechanisch gefügten Verbindungen. Durch die Reduktion der Fügeoperationen können entscheidende Kosten gesenkt und Leicht-baukonstruktionen aus strategischen Materialien effizient und flächendeckend zum Einsatz kommen. Das Projekt wird somit einen entscheidenden Beitrag leisten, den Trend der zunehmenden Anzahl von Fügestellen im Fahr-zeugrohbau umzukehren, bis hin zur Vision eines vollständig geklebten Rohbaus. Innerhalb des inpro-Teilvorhabens wurde insbesondere das Zusammenspiel zwischen Falzgeometrie und De-formation der Klebstoffraupe sowie das Herausdrängens des Klebstoffes aus der Fuge während des Rollfalzens simulativ berücksichtigt. Hier existierte vor Projektbeginn keine abgesicherte Simulationstechnik. Des Weiteren erfolgte danach der Aufbau der Gesamtsimulation des KTL-Prozessschrittes auf Basis der seitens der Projekt-partner bereitgestellten Daten und Materialparameter.
