ResuS - Recycling von subhydrischen Sedimenten; Teilprojekt 4: Entwicklung von Verwertungskonzepten für aufbereitete, subhydrische Sedimente

Sachbericht zum Verwendungsnachweis

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Das Verbundvorhaben ResuS – Recycling von subhydrischen Sedimenten verfolgte das übergeordnete Ziel, ein nachhaltiges und wirtschaftliches Verwertungskonzept mit integriertem Aufbereitungsansatz für metallbelastete Gewässersedimente zu entwickeln. Diese subhydrischen Sedimente aus bergbaulich beeinflussten Gewässern müssen derzeit oft aufgrund ihrer toxischen Belastung (u. a. durch Arsen, Blei, Cadmium und Zink) auf Deponien entsorgt werden, was zum einen ein ungenutztes Rohstoffpotenzial und zum zweiten eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Des Weiteren ist in den kommenden Jahren, aufgrund von häufigeren Starkregenereignissen im Zuge des Klimawandels, mit steigenden Sedimenteinträgen in die Stauanlagen zu rechnen, was den ohnehin begrenzten Deponieraum und die öffent- lichen Haushalte weiter belasten wird. Im Rahmen des Projekts sollten verschiedene Aufbereitungs- technologien evaluiert und kombiniert werden, um die Schadstoffkonzentrationen der Sedimente unter minimalem Chemikalieneinsatz so weit zu reduzieren, dass gesetzliche Grenzwerte für eine Wiederverwendung sicher eingehalten werden. Ein innovativer Schwerpunkt lag dabei darauf, nicht nur wertvolle Einzelelemente zurückzugewinnen, sondern die Gesamtheit des Sediments als nutzbare Ressource – etwa als Bodensubstrat in der Land- und Forstwirt- schaft oder als alternativen Baustoff in der Keramikindustrie – in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. Die Praxistauglichkeit dieser neu entwickelten Verfahren sollte am Entwick-lungsstandort Hüttenteich bei Berthelsdorf bis zum Technology Readiness Level (TRL) 6 (demonstrierte Verwertbarkeit) nachgewiesen werden. Innerhalb des ResuS-Verbundes fokussierte sich die Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH (VKD) auf die konkrete Erschließung und Prüfung bodenbezogener Verwertungswege für die behandelten Sedimente. Zu den Haupt- aufgaben der VKD gehörte zunächst die Durchführung einer Marktpotenzialanalyse sowie die Definition rechtlicher und technischer Zielwerte für Marktsegmente wie Deponieersatzbau- stoffe, Rekultivierungsmaterialien oder Torfersatzbaustoffe. Zudem verantwortete die VKD den praktischen Nachweis der Verwertbarkeit, indem sie die Adaption der aufbereiteten Sedimente als Zuschlagstoff für die Düngemittelproduktion testen sollte.

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01.05.2023 bis 31.12.2025

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