Kompetenzzentrum für Arbeit und KI Im Rhein-Main Gebiet (KompAKI)
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Abstract
Das Verbundprojekt KompAKI hatte zum Ziel, die Eintrittsbarrieren für den Einsatz von KI-Technologien in der Arbeitswelt, insbesondere für Nicht-ML-Experten in der Fertigungsindustrie, signifikant zu senken. Die zentrale Herausforderung bestand darin, dass die Datenqualitätssicherung für KI-Anwendungen zu Projektbeginn eine zeit- und ressourcenintensive Aufgabe darstellte, die tiefgreifendes Expertenwissen erforderte. Die ursprüngliche Aufgabenstellung gliederte sich in drei Kernbereiche: Erstens die Entwicklung eines Benchmark-Frameworks (REIN) zur systematischen Evaluation von Datenbereinigungsstrategien und deren Einfluss auf nachgelagerte Machine-Learning-Modelle. Zweitens die Schaffung automatisierter Werkzeuge zur Datenbereinigung und Pipeline-Orchestrierung, die ohne umfangreiche Konfiguration und manuellen Aufwand einsetzbar sind. Drittens die Konsolidierung dieser Methoden in einem interaktiven Dashboard (DataLens), das komplexe AutoML-Prozesse für Fachexperten ohne tiefgehende ML-Kenntnisse zugänglich macht. Das Vorhaben vereinte die Software GmbH als Industriepartner mit den Universitäten Stuttgart, Darmstadt, Erlangen-Nürnberg und Magdeburg sowie der Hochschule Darmstadt, um verschiedene methodische Perspektiven zu integrieren und einen erfolgreichen Transfer von der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung zu ermöglichen.
