Transdisziplinäre Mehrfachnutzung von Rohfaser und Rohprotein klimaresilienter Fruchtarten über selektive Ernte- und Aufbereitungsverfahren in ressourcenschonenden Farming-Systemen mit Recycling des Stickstoffs (MEFAP)
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Als Ausgangspunkt für die Beteiligung des IPHC am WIR-Projekt MEFAP kann die angestrebte stoffliche Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe mit hohen Cellulosegehalten zur Herstellung von Zellstoff angesehen werden. Dazu war zunächst eine umfangreiche Analyse der Rohstoffe erforderlich. Ausgehend von der ursprünglichen Aufgabenstellung wurden im Rahmen des Projektes ausgewählte Ausgangsmaterialien (Hanf, Hirse, Kichererbse, Luzerne, Maisstängel, Öllein, Roggen, Sojastroh und Sonnenblume) mit am IPHC etablierten Methoden der nasschemischen Pflanzenanalytik charakterisiert. Damit war sowohl eine Grundlage für das Aufzeigen möglicher stofflicher Nutzungen geschaffen als auch ein Methodenvergleich mit den Analysen der Projektpartner möglich. Mit einigen Rohstoffen (Hanf, Öllein und Roggen) wurde am IPHC bereits im Rahmen anderer Vorhaben gearbeitet. Für die Herstellung von Zellstoff, welcher sowohl für die Herstellung von Papier und Verpackungsmaterialien als auch zur Gewinnung textiler Rohstoffe für das Lyocell-Verfahren verwendet werden kann, wurden zwei schwefelfreie Verfahren angewendet, das bereits etablierte Soda-Verfahren und das modifizierte Acetosolv-Verfahren. Mit beiden Aufschlüssen konnte spinnbare Cellulose erzeugt werden.
