Optimierung der Anwendungsoptionen von SPLAT®Verb zum Populationsmanagement von Buchdruckern (Ips typographus) mit dem Anti-Aggregationspheromon Verbenon (VerbIpsO); Teilvorhaben 1: Anwendungen; Teilvorhaben 2: Ökologische Interaktionen

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Ziel des Projektes VerbIpsO ist die Anwendungsoptionen für SPLAT®Verb zum Populationsmanagement von Buchdruckern zu optimieren. Dabei ist SPLAT (specialized pheromone and lure application technology) eine innovative, neuartige Dispenser-Matrix (ISCA Technologies, Riverside, USA), die es ermöglicht, Pheromone fein dosiert (d.h. einfach dosierbar) und über einen langen Zeitraum hinweg freizusetzen (Mafra-Neto et al. 2013). Im Rahmen des Vorgänger-Projekts VerbIps (Fkz: 22017117 und 22012918) konnten die grundsätzliche Wirksamkeit von SPLAT®Verb zur Ablenkung des Buchdruckers (Ips typographus) gezeigt und wichtige Parameter (Wirkreichweite, Wirkdauer, Aufwandmenge) für die Praxisanwendung ermittelt werden. Außerdem wurden verschiedene Anwendungsszenarien untersucht. Hier hat sich gezeigt, dass der Einsatz von SPLAT®Verb zur Befallsprophylaxe an kleinen Sturmwürfen bei geringem bis moderatem Befallsdruck in praxisrelevantem Umfang den Buchdruckerbefall verzögern und verringern kann (vgl. Frühbrodt et al. 2024a). Der Schutz von gelagertem Fichtenholz (Polter) und stehenden Fichten konnte nur unter hohem Befallsdruck getestet werden und war nach einfacher Versuchsdurchführung nicht zu empfehlen. Hier sollen weitere Untersuchen im Rahmen von VerbIpsO anschließen. Weiterhin sollte in VerbIpsO der Einsatz von SPLAT®Verb zur flächigen Behandlung kleiner Sturmwürfe optimiert werden (Ziel 1, AP 1). Hierzu soll die Applikation mittels Sprüh- oder alternativer Ausbringungsverfahren getestet werden (Ziel 2, AP2). Darüber hinaus sollen die möglichen Auswirkungen auf verschiedene Nicht-Zielorganismen untersucht werden (Teilziel von Ziel 1, AP3). Parallel dazu soll die Interaktion von Verbenon mit weiteren chemischen Substanzen aus der Umwelt (Begleitvegetation und assoziierte Mikroorganismen) weiterführend analysiert werden, um ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, unter welchen Rahmenbedingungen eine Behandlung in der Praxis sinnvoll ist (Ziel 3, AP4).

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