H2Media: Wasserstoff in deutschen Printmedien
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Abstract
Das Projekt „H2Media“ widmete sich der systematischen Analyse des medialen Wasserstoffdiskurses in Deutschland. Ausgangspunkt war die Diskrepanz zwischen der fortgeschrittenen technologischen Erforschung von Wasserstoff einerseits und dem unzureichenden Verständnis über dessen gesellschaftliche Rahmung in den Medien andererseits. Da die mediale Berichterstattung die Akzeptanzbildung maßgeblich beeinflusst, war das erklärte Ziel, die dominanten Themen, Deutungsmuster und Akteur*innen offenzulegen im medialen Diskurs um Wasserstoff in Deutschland zu untersuchen. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf Printmedien gelegt und hier insbesondere ausgewählte Tageszeitungen, die sich in ihrer Positionierung unterscheiden, aufgrund der Annahme, dass diese leitend für den gesellschaftlichen Diskurs um Wasserstoff sind. Aufbauend auf einer quantitativen Inhaltsanalyse mittels eines Structural Topic Modeling (STM) und einer qualitativen Inhaltsanalyse, für die eine Framing-Analyse gewählt wurde, wurde erforscht, welche Themen im medialen Wasserstoffdiskurs dominant sind, was für Potenziale und Herausforderungen gewichtet werden. In der Zusammenarbeit mit dem Verbundpartner zielte das Projekt darauf ab, diese diskursiven Strukturen für einen Wissensgraphen aufzubereiten und für eine an der an der Universität Bremen entwickelte LightRAG-Pipeline nutzbar zu machen.
