EMO4iCity - FH-Impuls 2016 I: Mobilität und Stadtraum
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Abstract
Im Forschungsprojekt EMO4iCity wurde untersucht in wie weit aktuelle und zukünftig verfügbare Optionen zur Ermöglichung emissionsarmer Mobilität nutzerzentriert umgesetzt werden können. Hierbei arbeiteten die Disziplinen Verkehrsplanung und Wirtschaftspsychologie in Kooperation.
Im Forschungsfeld der Mobilitäts- und Verkehrsplanung wurde erforscht wie ein signifikanter Beitrag zur Emissionsverhinderung durch die gezielte Steuerung von Verkehrsströmen auf Basis von intelligenten Arbeitszeitmodellen erzielt werden kann. In einem ersten Schritt wurden die vorhandenen Arbeitszeitmodelle der Anrainer im Synergiepark erfasst, analysiert und ausgewertet.
Anschließend wurden aufgrund bereits vorliegender Forschungsergebnisse Auswirkungen auf Ein- und Auspendlerströme, Verkehrsaufkommen und mögliche Wegereduzierungen abgeleitet und analysiert. Daraus abgeleitet konnte prognostiziert werden wie eine Akzeptanz der Arbeitszeitmodelle sich auf das Verkehrsaufkommen auswirkt und welcher Steuerungen und Kriterien dazu maßgebend beitragen. Diese Erkenntnisse wurden anschließend im Rahmen einer online Befragung in einem mittelständischen Unternehmen verifiziert.
Durch die Gewinnung eines weiteren Drittmittelgebers – die Landeshauptstadt Stuttgart – konnte der Projektumfang erweitert werden. Die Arbeit untersuchte Einflussfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl von Schüler: innen in mehreren Gymnasien in Stuttgart. Im Fokus standen Aspekte der sozialen Teilhabe, Klimaneutralität und Verkehrssicherheit. Ziel war die Entwicklung erster Grundlagen für ein Prognosetool, das Mobilitätsverhalten vorhersagen kann – mit dem Potenzial, Schulwege sicherer, nachhaltiger und effizienter zu gestalten.
Das übergeordnete Ziel des Projektes war die Entzerrung von Pendlerströmen zu Bildungseinrichtungen, um die Verkehrsqualität zu verbessern und einen effizienteren Ablauf des Verkehrssystems zu gewährleisten.
