Determination of mercury in glass: A new analytical need in the evaluation of the packaging waste quality

Loading...
Thumbnail Image

Date

Volume

66

Issue

4

Journal

Glastechnische Berichte

Series Titel

Book Title

Publisher

Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft

Link to publishers version

Abstract

In December 1989 the "Coalition of Northeastern Governors" of the United States of America developed a new toxics legislation with the aim to prohibit the intentional addition of lead, cadmium, chromium(VI), and mercury to packaging and packaging materials, fixing as a sum of these elements a scale of tolerable limit values, up to a final target of 100 ppm to be finally reached in 1994. Testing methods have not been indicated, but it is a fact that analytical procedures for the determination of mercury in glass are not often reported in literature. In this paper a closed-system decomposition procedure is proposed and mercury analyzed by cold vapour atomic absorption spectrometry. Employing this procedure has given excellent results allowing the total recovery of mercury contained in the glass decomposition solutions. Tests of the analytical accuracy have also been performed on a soda-lime-silica glass to which traces of mercury have been incorporated by experimental melting. As final point the possible presence of mercury traces in glass packaging containers of different production, type and colour was investigated, but all tests were negative.


Im Dezember 1989 verabschiedete die „Coalition of Northeastern Governors" der Vereinigten Staaten von Amerika ein neues Gesetz über Giftstoffe in der Absicht, den bewußten Zusatz von Blei, Cadmium, sechswertigem Chrom und Quecksilber bei der Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterialien zu verbieten. Darin wird für den Gesamtgehalt dieser Elemente ein Grenzwert von 100 ppm festgelegt ein Ziel, das 1994 erreicht sein soll. Auf Untersuchungsmethoden wird nicht eingegangen, doch ist es eine Tatsache, daß über Analysenverfahren zur Bestimmung von Quecksilber in Glas nur selten in der Literatur berichtet worden ist. In der vorliegenden Arbeit wird ein Aufschlußverfahren in einem geschlossenen System vorgeschlagen und Quecksilber mit der Kaltdampf-Atomabsorptionsspektroskopie analysiert. Der Einsatz dieses Verfahrens hat zu hervorragenden Ergebnissen geführt, indem es die vollständige Rückgewinnung des in den Glasaufschlußlösungen vorhandenen Quecksilbers ermöglichte. Eine Überprüfung der analytischen Genauigkeit erfolgte auch an einem Kalk-Natronsilicatglas, in das Spuren von Quecksilber unter Zuhilfenahme einer Versuchsschmelze eingebracht wurden. Schließhch wurde das mögliche Vorliegen von Quecksilberspuren in Glasbehältern verschiedener Hersteller, Arten und Farben untersucht, doch alle Tests verliefen negativ.

Description

Keywords

License

CC BY 3.0 DE