Modeling of the aging of glass furnace regenerators
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Abstract
A model has been developed to predict the decrease of the thermal performance of glass furnace regenerators due to fouling by flue gas condensates. The model consists of four parts: a) description of the thermal performance (heat transfer) of regenerator checkers; b) description of the heat transfer in the furnace combustion chamber; c) determination of volatilization of sulfur, chloride and sodium components from the melt; d) modeling of chemical reactions in and deposition from flue gases in the regenerator. The aging and the reduction of the thermal efficiency due to fouling has been predicted:
- for different checkerwork constructions or refractory types;
- as a function of pull rate;
- as a function of glass melt temperatures;
- as a function of applied cullet fraction. Depending on the different conditions, the predicted increase in energy consumption is about 1 up to more than 3 %/year, mainly due to fouling. Cruciform and chimney block checkers seem to be less sensitive for this fouhng than basketweave packings. As molten glass temperatures increase, dust emissions and fouling rates are going up. According to the model calculations, a higher cullet fraction in the batch will lead to reduced aging rates of the regenerators. The model is in quite good agreement with practical observations in industrial furnaces.
Ein erweitertes Rechenmodell für die Abschätzung bzw. Vorhersage von Änderungen des thermischen Verhaltens von Regeneratoren durch Ablagerungen aus den Ofenabgasen wurde entwickelt. Das Modell besteht aus vier Untermodellen: a) Beschreibung der Wärmeübertragung in der Regeneratorpackung; b) Beschreibung der Wärmeübertragung im Oberofen; c) Abschätzung der Verdampfungsraten für Schwefel-, Chlorid- und Natriumverbindungen aus dem Gemengeteppich und aus der Glasschmelze; d) Modellierung chemischer Reaktionen in und von Ablagerungen aus Abgasen in den Regeneratoren. Die Alterung und die Abnahme des wärmetechnischen Wirkungsgrades durch Ablagerungen werden mit Hilfe des kombinierten Modells berechnet:
- für verschiedene Setzweisen oder Steinarten;
- abhängig von der Glasschmelzleistung;
- abhängig von den Glasschmelztemperaturen;
- abhängig vom Scherbenanteil im Gemenge. Sowohl aus der Praxis als auch aus den Berechnungen geht hervor, daß die Alterung des Ofens eine Erhöhung des spezifischen Energieverbrauches von 1 bis 3 % pro Jahr zur Folge haben kann. Diese wird überwiegend hervorgerufen durch Regeneratorablagerungen. Kreuzstein- und Topfsteingitterungen sind dabei weniger empfindlich für diese Ablagerungen als Märzgitterarten. Die Staubbildung und Alterung des Regenerators nehmen wesentlich zu bei Erhöhung der Temperatur der Glasschmelze, aber nehmen ab bei einer Zunahme des Scherbenanteiles im Gemenge. Die Modellergebnisse stimmen im allgemeinen gut mit praktischen Erfahrungen aus der Glasindustrie überein.
