Verbundvorhaben Technologieplattform Elektrolyse; Teilvorhaben Abbau von Innovationshürden
Sachbericht zum Verwendungsnachweis : Fördertitel: Verbundvorhaben H2Giga_TPE: Technologieplattform Elektrolyse; Teilvorhaben DBI: Abbau von Innovationshürden
Date
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/lw_resource/datapool/systemfiles/elements/files/c837bec4-fd9c-11ef-a8e4-a0369fe1b534/live/document/H2Giga_L%C3%A4nderstudien_Genehmigungsverfahren.pdf
https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/lw_resource/datapool/systemfiles/elements/files/92da84df-0a21-11f0-a8e4-a0369fe1b534/live/document/20250326_H2Giga-Musterantrag_Elektrolyseanlage.pdf
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Das H2Giga-Verbundprojekt Technologieplattform Elektrolyse: Abbau von Innovationshürden wurde in drei Kernaspekte bzw. Hürden unterteilt: Testung und Normung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Aus- und Weiterbildung.
Im Rahmen der Testung und Normung wurde die bestehende Normungslandschaft für Elektrolyseure umfassend analysiert, wobei insbesondere die ISO 22734 als zentrale Basisnorm identifiziert wurde. Es zeigte sich, dass bestehende Normen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene bislang nur teilweise harmonisiert sind. In Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wurden Anforderungen an Betrieb, Inbetriebnahme, Gasqualität sowie Qualitätssicherung herausgearbeitet und erste Prüfverfahren entwickelt und im Labormaßstab erprobt. Die Ergebnisse wurden in den Normungsprozess eingebracht und durch kontinuierlichen Austausch mit Gremien und Verbundpartnern weiterentwickelt.
Ziel des Innovationshürdenabbaus innerhalb der rechtlichen Rahmebedingungen war die Analyse und Identifikation von Beschleunigungsmaßnahmen der Genehmigungsprozesse für Elektrolyseanlagen in Deutschland. Die Analysen zeigten, dass insbesondere fehlende Digitalisierung, uneinheitliche Anforderungen und begrenzte behördliche Erfahrung zentrale Hemmnisse darstellen. Darauf aufbauend wurden konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt, darunter die Einführung eines bundeseinheitlichen digitalen Antragsverfahrens sowie der Aufbau eines landesübergreifenden Expertengremiums. Ergänzend entstanden praxisorientierte Dokumente wie ein Leitfaden und ein Musterantrag zur Genehmigung von Elektrolyseanlagen sowie Länderstudien zu genehmigungsrechtlichen Anforderungen.
Der Punkt Aus- und Weiterbildung adressierte den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich der Elektrolysetechnologien durch die Entwicklung zielgruppenspezifischer Weiterbildungsangebote. Auf Basis einer umfangreichen Bedarfsanalyse wurden modulare, berufsbegleitende Kurskonzepte für unterschiedliche Qualifikationsniveaus konzipiert. Ein besonderer Fokus lag auf der Kombination aus theoretischem Wissen und praxisnahen Inhalten, unterstützt durch den Ausbau von Versuchsinfrastruktur. Mit der erfolgreichen Durchführung erster Pilotkurse sowie der Einbindung eines Advisory Boards konnten wichtige Grundlagen für eine nachhaltige Qualifizierung im Wasserstoffbereich geschaffen werden.
