BonaRes - Modul A: SUSALPS, Phase III - Nachhaltige Nutzung von alpinen und voralpinen Grünlandböden unter sich änderndem Klima; Teilprojekt A
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Abstract
Alpine und voralpine Grünlandböden bieten eine wichtige Grundlage für die Milch- und Fleischindustrie sowie für regulierende, unterstützende und kulturelle Ökosystemleistungen (ESS), z.B. Kohlenstoff (C)- und Stickstoff (N)-Speicherung, Biodiversität, Wasserrückhaltung und -filtrat, Erosionsschutz sowie Raum für Erholung und Tourismus. Die Bodenfunktionen und damit verbundene ESS von Grünland sind vergleichsweise anfällig für Klima- und Bewirtschaftungsänderungen und variieren stark in Abhängigkeit von einzelnen Klimawandeltreibern (hier: Temperatur und Niederschlag) sowie von Geologie, Topografie und Landschaftsstruktur. Das Wissen über Synergien und Trade-offs zwischen Grünland-ESS, z. B. Produktivität vs. Biodiversität, ist von großer Bedeutung für die Anpassung und Optimierung des Grünlandmanagements. Darüber hinaus wird die Entscheidungsfindung der Grünlandbetriebe stark durch sozioökonomische Veränderungen, wirtschaftliche Anreize durch EU-Agrarumweltprogramme sowie politische und gesetzliche Rahmenbedingungen auf nationaler und EU-Ebene beeinflusst, wie z. B. Änderungen der maximalen Dü ngermenge und der zugelassenen Ausbringtechniken. Das Projekt SUSALPS beschäftigte sich mit der nachhaltigen Nutzung von alpinen und voralpinen Grünlandböden unter sich änderndem Klima und begegnete diesen Herausforderungen, indem es naturwissenschaftliche und sozioökonomische Forschung kombinierte und dabei gemeinsame Feld-, Fernerkundungs- und Modellierungsstudien auf Parzellen-, Betriebs- und regionaler Skala in enger Interaktion mit verschiedenen Interessenvertretern konzipierte und durchführte.
