Verbundvorhaben: H2Giga_TP_DERIEL: De-Risking PEM Elektrolyseur

Teilvorhaben: Mikroelektrochemische Untersuchung von Anoden- und Kathodenmaterialien aus industriellen Wasserstoffelektrolyseuren : Sachbericht zum Verwendungsnachweis

dc.contributor.authorSchuhmann, Wolfgang
dc.contributor.authorChandra, S.
dc.contributor.authorZhang, J.
dc.contributor.authorLi, L.
dc.date.accessioned2026-04-01T13:47:23Z
dc.date.available2026-04-01T13:47:23Z
dc.date.issued2026-03-30
dc.description.abstractDie mikroelektrochemische Bestimmung von pH-Wert-Änderungen nahe der Oberfläche arbeitender Membranelektrodeneinheiten ( MEAs ) wurde ein miniaturisierter Elektrolyseurteststand aufgebaut, der erlaubte, eine Mikroelektrode unmittelbar an der arbeitenden Ir-Anode zu positionieren. Au-Mikroelektroden sind geeignet, voltammetrisch über die Verschiebung des Au-Oxid-Reduktionspeaks auf die lokale pH-Wert-Änderung zu schließen. In der MEA-Konfiguration treten bei intakter protonenleitfähiger Membran keine pH-Änderungen auf. Dieses Ergebnis ist von großer Bedeutung für die Stabilität eines PEM-Elektrolyseurs bzw. des Katalysators, da bei hoher Protonenleitfähigkeit der PEM-Membran die Katalysatorbelastung durch lokale Ansäuerung ausgeschlossen werden kann. Die Methode wurde dann auf MEA-Systeme aus industriellen Elektrolyseuren angewendet, die nach längerer Betriebszeit die Ausbildung von Ir-Filamenten durch die Membran zeigten. In der MEA-Konfiguration war das jedoch unerheblich und eine lokale Ansäuerung konnte nicht nachgewiesen werden. Die Untersuchung einzelner Katalysatorpartikel durch Kombination mikroelektrochemischer Experimente und der Beobachtung der Katalysatorpartikel im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) erfolgte durch Platzierung individueller IrOx-Partikel mit einem Mikromanipulator im Rasterelektronenmikroskop (SEM) auf einer Kohlenstoffnanoelektrode. Nach TEM-Charakterisierung mit einem speziell entwickelten Nanoelektrodenhalter und voltammetrischer Belastung zu extrem hohen Stromdichten zur beschleunigten Alterung konnten in nachfolgenden "identical location" -TEM-Messungen die Bildung einer amorphen IrOx -Schicht auf dem Katalysatorpartikel beobachtet werden. Die Dicke dieser amorphen Schicht scheint unabhängig von der Langzeitbelastung zu sein. Zusammen mit den lokalen pH-Messungen konnte durch mikroskopische und mikroelektrochemische Experimente die prinzipielle Stabilität der Katalysatorpartikel in einem PEM-Elektrolyseur bei hohen Stromdichten und ausreichender Protonenleitfähigkeit der Membran belegt werden.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/33939
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/33007
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationRuhr-Universität Bochum, Analytische Chemie - Zentrum für Elektrochemie; Fakultät für Chemie und Biochemie
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.subject.otherMikroelektrochmieger
dc.subject.otherWasserstoffelektrolyseger
dc.subject.otherMembranelektrodeneinheitger
dc.subject.otherlokaler pH-Wertger
dc.subject.sdg7
dc.titleVerbundvorhaben: H2Giga_TP_DERIEL: De-Risking PEM Elektrolyseurger
dc.title.subtitleTeilvorhaben: Mikroelektrochemische Untersuchung von Anoden- und Kathodenmaterialien aus industriellen Wasserstoffelektrolyseuren : Sachbericht zum Verwendungsnachweis
dc.typeReport
dcterms.extent19 Seiten
dtf.duration01.06.2021 bis 31.12.2025
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program03HY122H
dtf.funding.verbundnummer01235977
dtf.version1
tib.accessRightsopenAccess
tib.date.embargoEnd2027-04-30

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