Be-MoVe - Beteiligungsbasierte Transformation aktiver Mobilität für gesundheitsfördernde Stadt- und Verkehrsinfrastrukturen Phase II; Durchführung von Fuß- und Radverkehrs-Realexperimenten am Beispiel zweier Urban Sustainable Districts in der MobilitätsWerkStadt Essen25
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Das Forschungsvorhaben Be-MoVe zielt darauf ab, eine nachhaltige Transformation der städtischen Mobilität und Gesundheit zu fördern, indem es die Verbindung von Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung und transformativem Handeln herstellt. Im Zentrum der Forschung steht die Entwicklung nachhaltiger, gesundheitsförderlicher Mobilitätskonzepte, bei denen auch das individuelle Mobilitätsverhalten eine zentrale Rolle spielt. Diese wurden im Rahmen von Reallaboren entwickelt, erprobt, evaluiert und im Erfolgsfall verstetigt. Der Begriff „Mobilitätskultur“ umfasst neben infrastrukturellen Aspekten auch die sozialen und politischen Rahmenbedingungen, die das Mobilitätsverhalten prägen. Ein entscheidendes Ziel ist die Schaffung einer weniger autozentrierten Mobilitätskultur. Hierfür ist eine Integration von umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln sowie der Neugestaltung von Pkw-bezogenen Infrastrukturen im Sinne der Förderung des Umweltverbundes erforderlich. Des Weiteren soll die städtische Klangqualität als Faktor für die Entwicklung einer nachhaltigen und gesundheitsfördernden Mobilitätskultur etabliert werden.
