Eigenschaften und Auftreten der Schichten in der Schichtstruktur des Tafelglases

dc.bibliographicCitation.firstPage8
dc.bibliographicCitation.journalTitleGlastechnische Berichte
dc.bibliographicCitation.lastPage19
dc.bibliographicCitation.volume44
dc.contributor.authorGoerk, Herbert
dc.date.accessioned2024-08-29T12:26:43Z
dc.date.available2024-08-29T12:26:43Z
dc.date.issued1971
dc.description.abstractIm Tafelglas ist der typische, geschichtete Aufbau ein Abbild der Inhomogenitäten des Glases, die durch den Ziehprozeß zu Schichten parallel zu den beiden feuerpolierten Oberflächen ausgezogen werden. Ihre natürliche Erscheinungsform ist ein geradliniger und paralleler Verlauf. Die Dicke der inhomogenen Schichten schwankt zwischen 0,15 und 0,001 mm. Ihre Flächenausdehnung ist sehr unterschiedlich. Die Breite beträgt gewöhnlich einige bis viele Dezimeter, in Ausnahmefällen nur Millimeter. Eine Längenausdehnung von vielen Metern ist noch als kurz zu bezeichnen, sie kann auch Tausende von Metern betragen. Die Anzahl inhomogener Schichten je mm Glasdicke schwankt von 20 bis 120 Schichten. Sie wird von der Laufdauer der Ziehmaschine und von deren Anordnung gegenüber der Schmelzwanne praktisch nicht beeinflußt. Sie nimmt mit steigender Glasdicke zwar zu, je mm Glasdicke jedoch ab. Die Abweichungen der chemischen Zusammensetzung der inhomogenen Schichten von der des Grundglases betragen größenordnungsmäßig Hundertstel Prozente. Eine geradlinig und parallel verlaufende Schichtung in einer Glastafel ist kein Anlaß zu optischen Störungen, d. h. Verzerrungen in der Durchsicht und optischen Effekten im Schattenbild. In der Praxis treten Störungen der geradlinigen Schichtung in verschiedenen Abarten auf. Diese Schichtstörungen verursachen optische Fehler. Die Abweichungen ihrer chemischen Zusammensetzung von der des Grundglases sind größer, sie betragen Hundertstel bis einige Zehntel Prozente. Ihrer Entstehung nach sind es echte Störungen der geradlinigen Schichtung, z. B. Verwerfungen, oder inhomogene Schichten sehr kleiner Breitenausdehnung, z. B kurze eingeschobene Schichten, die in die geradlinige Schichtung eingeschoben sind. Für das Auftreten inhomogener Schichten sind die technologischen Bedingungen von maßgeblicher Bedeutung. Auffallend ist das überwiegende Auftreten von an Na2O verarmten Schichten. Bei sehr homogenen Tafelgläsern besteht die Schichtstruktur fast nurmehr aus dieser Art Schichten. Bei ihrer Entstehung dürfte der Alkaliverdampfung eine wichtige Rolle zukommen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/15518
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/14540
dc.language.isoger
dc.publisherOffenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
dc.relation.issn0017-1085
dc.rights.licenseCC BY 3.0 DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subject.ddc660
dc.titleEigenschaften und Auftreten der Schichten in der Schichtstruktur des Tafelglasesger
dc.typeArticle
dc.typeText
tib.accessRightsopenAccess
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