Verbundprojekt CHEPHREN (Phase 1 + 2) - chemisch-physikalische Reduzierung der Reibungsenergie

gemeinsamer Abschlussbericht

dc.contributor.authorHofmann, Stefan
dc.contributor.authorSchmid, Ferdinand
dc.contributor.authorLohner, Thomas
dc.contributor.authorStahl, Karsten
dc.contributor.authorHaberland, Steffen
dc.contributor.authorLudwig, Philipp
dc.contributor.authorBergrath, Beate
dc.contributor.authorKruse, Peer
dc.contributor.authorBurghardt, Gero
dc.contributor.authorShakvorostov, Dmitriy
dc.contributor.authorKilian, Philipp
dc.contributor.authorWeihnacht, Volker
dc.contributor.authorKaulfuß, Frank
dc.contributor.authorFalk, Kerstin
dc.contributor.authorRausch, Jürgen
dc.contributor.authorFruth, Torben
dc.contributor.authorHildbrand, Felix
dc.contributor.authorPantförder, Jörg
dc.contributor.authorWimmer, Florian
dc.contributor.authorWolf, Thomas
dc.contributor.authorBorowy, Jessica
dc.contributor.authorMöbius, Max
dc.contributor.authorBobzin, Kirsten
dc.contributor.authorWenzel, Marc Tobias
dc.contributor.authorHolzherr, Martin
dc.contributor.authorGebhardt, Barbara
dc.contributor.authorSchmidt, Michael
dc.date.accessioned2025-07-23T13:39:04Z
dc.date.available2025-07-23T13:39:04Z
dc.date.issued2025-07-23
dc.description.abstractIm Rahmen des Forschungsprojekts zur Chemisch-Physikalischen Reduzierung der ReibungsENergie (CHEPHREN) erfolgten systematische Untersuchungen von Superlubricity-Phänomenen und deren Erschließung für weite Anwendungsfelder und die Integration von Tribosystemen mit neuartigen Materialien und Schmierstoffen. Hierzu wurden insgesamt acht verschiedene Anwendungen betrachtet und ein skalenübergreifender Ansatz zur Erforschung der jeweils betrachteten Technologien verfolgt. Dies umfasste sowohl experimentelle als auch simulationstechnische Untersuchungen an dedizierten Modellen auf Grundlagenebene über die Komponentenebene bis hin zu Analysen auf Systemebene, inklusive der Betrachtung des Gesamtpotentials zur Energieverbrauchs- und Emissionsreduzierung. Dabei können die betrachteten Technologien übergeordnet in Tribokörper, Schmierstoffe und Tribokonzepte eingeteilt werden. Aus den unterschiedlichen Anwendungen resultieren systemspezifische Randbedingungen, welche mittels bedarfsorientierter Technologien untersucht wurden. Bzgl. der Tribokörper wurde vor allem der Einsatz technischer Kunststoffe sowie Beschichtungen fokussiert, während bei den Schmierstoffen insbesondere wasserhaltige Schmierstoffe und schwefelfreie Schmierstoffe betrachtet wurden. Die eingesetzten Tribokonzepte zeigten dabei eine hohe Variabilität von fluidfreier Schmierung bis hin zu bedarfsangepassten Verfahren. Hinsichtlich der betrachteten Schmierstoffe zeigten insbesondere wasserhaltige Schmierstoffe enormes Potential zur Reibungsreduzierung mit Reibungszahlen im Bereich der Superlubricity μ < 0,01. Die Schmiermechanismen und Effizienzvorteile wurden hierbei beginnend von der molekularen Ebene bis hin zu Systemtests an ausgewählten Getriebetopologien analysiert und bewertet. Weiterhin verdeutlichen die Projektergebnisse Effizienzvorteile durch die gezielte Optimierung konventioneller Schmierstoffe in elektrifizierten Antriebssträngen. Die Anwendung von Kunststoffen in tribologischen Kontakten zeigen deutliches Potential zur Reibungsreduzierung, welches in Modelluntersuchungen aber auch an Komponenten- und Systemprüfständen validiert werden konnte. An Tribometern wurden zudem Reibungszahlen im Bereich der Superlubricity μ < 0,01 ermittelt. Die Projektergebnisse verdeutlichen die prinzipielle Eignung von Kunststoffkomponenten in leistungsübertragenden Maschinenelementen wie Zahnrädern, Stauförderketten, Steuerkettenritzeln oder Riemenrädern. Weiterhin wurden vielversprechende Ergebnisse für den Einsatz von Beschichtungen erreicht, auf Kunststoffen und metallischen Oberflächen. Diese weisen günstige tribologische Eigenschaften für eine Vielzahl von Anwendungen auf, insbesondere auch für solche unter extremen Umgebungsbedingungen, bspw. in trockengeschmierten Wälzlagern. Das Forschungsprojekt verfolgte einen interdisziplinären Ansatz mit Projektmitgliedern aus Industrie und Forschungseinrichtungen, bestehend aus unterschiedlichen Branchen und Fachgruppen. Dies ermöglichte einen anwendungsübergreifenden Ergebnistransfer der betrachteten Technologien und erschließt perspektivisch weitere Anwendungsfelder. Die abgeleiteten Energie- und Emissionseinsparpotentiale unterstützen nationale sowie internationale klimapolitische Ziele und stärken zudem die technologische Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/20016
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/19033
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationTechnische Universität München, Lehrstuhl für Maschinenelemente
dc.relation.affiliationBayerische Motoren Werke AG
dc.relation.affiliationCEROBEAR GmbH
dc.relation.affiliationEvonik Operations GmbH
dc.relation.affiliationFraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik
dc.relation.affiliationFraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
dc.relation.affiliationFUCHS Lubricants Germany GmbH
dc.relation.affiliationhGears Schramberg GmbH
dc.relation.affiliationiwis antriebssysteme GmbH & Co. KG
dc.relation.affiliationiwis mobility systems GmbH & Co. KG
dc.relation.affiliationWITTENSTEIN SE
dc.relation.affiliationVON ARDENNE GmbH
dc.relation.affiliationRheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Institut für Oberflächentechnik
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.titleVerbundprojekt CHEPHREN (Phase 1 + 2) - chemisch-physikalische Reduzierung der Reibungsenergieger
dc.title.subtitlegemeinsamer Abschlussbericht
dc.typeReport
dcterms.extent112 Seiten
dtf.duration01.09.2021-28.02.2025
dtf.funding.funderBMWE
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tib.accessRightsopenAccess

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