BIMPV Schlussbericht - Retrospektiver BIM-Ansatz zur lebenszyklusorientierten Integration von BIPV-Systemen in der Gebäudehülle
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Die erneuerbaren Energietechnologien Photovoltaik und Solarthermie spielen eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Neuartige Ansätze zeigen die Integration dieser Energiesysteme in ein Gebäude anstelle der üblichen Aufdach-Applikation. Sogenannte gebäudeintegrierte Photovoltaik Systeme (engl. Building-integrated Photovoltaics; Abk. BIPV) können beispielsweise als Ersatz für eine Fassade dienen. Darüber hinaus bietet ein hybrider Ansatz in Form eines gebäudeintegrierten Photovoltaisch-Thermischen Systems (engl. Building-integrated Photovoltaic-Thermal; Abk. BIPVT) die Möglichkeit der Erzeugung von sowohl Strom als auch thermischer Energie. Obschon diese Form der gebäudeintegrierten Energiesysteme ein eindeutiges Anwendungspotential aufweisen, mangelt es zum aktuellen Zeitpunkt an einer flächendeckenden Implementierung. Das Verbundprojekt BIMPV setzt an dieser Problemstellung an und widmet sich der Akzeptanz- und Anwendungssteigerung von BIPV-sowie BIPVT-Systemen in Deutschland. Hierfür wurden im Rahmen des Projektes zwei Demonstratoren mitsamt digitalen Abbildern und Monitoringsystemen konzipiert, errichtet und lebenszyklusübergreifend analysiert. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der Verwendung innovativer digitaler Technologien. Das Hauptergebnis des Forschungsprojektes stellt der entwickelte Online-Leitfaden dar. Als übergreifendes Kompendium bietet der Leitfaden verständliche und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Planung, Bau, Betrieb sowie Rückbau von BIPV(T)-Anlagen für interessierte Personen unter Einbezug innovativer digitaler Technologien.
