WegE – Wegweisende Lehrerbildung II – Schlussbericht
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Abstract
Im Zentrum des Bamberger Projekts WegE (Wegweisende Lehrerbildung) stand die Weiterentwicklung der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaften, Fachdidaktiken und Schulpraxis. Basierend auf Ergebnissen aus WegE I wurden (1) fachliche Perspektiven zur kulturbezogenen Bildung (KulturPLUS) vernetzt; (2) Ausbildungsteile über Fächergrenzen hinweg verbunden (BilVer); (3) die Kooperation mit Schulen durch ein Kompetenzzentrum für Beratung gestärkt (BERA); und (4) die Lehrämter „Berufliche Bildung“ in Sozial- und Wirtschaftspädagogik profiliert (BeBi). Drei neue Querschnittsthemen setzten inhaltliche Akzente: (a) Der Umgang mit Digitalisierung in der Lehrkräftebildung (DigiLeb) wurde durch Fortbildung der Universitätsdozierenden und die Entwicklung von Lerntools wie einem E-Portfolio umgesetzt. (b) Die Professionalisierung bezüglich Heterogenität in Schulen (ProHet) wurde durch die Weiterentwicklung der Lehre und Fokussierung auf Inklusion und Diversität gestärkt. (c) Das dritte Querschnittsthema (SchulPrax) konzentrierte sich auf die Kohärenz der praktischen Studien und den Kontakt mit Praktikumslehrkräften. Alle Maßnahmen wurden evaluiert, um die evidenzbasierte Qualitätssicherung der Lehrerbildung auszubauen. Eine Matrixstruktur sicherte den Austausch spezifischer Expertise. Unser Ziel war eine regional verankerte, global orientierte Lehrkräftebildung, die angehende Lehrkräfte kompetenzorientiert auf ihre zukünftigen Herausforderungen vorbereitet und sie befähigt, Entwicklungsprozesse aktiv zu gestalten.
