Grenzen von Sojabohnen-Anbausystemen in Mitteleuropa: Nutzung von pflanzenwachstumsfördernden Rhizobakterien für eine stabile und ressourcenschonende Produktion (Kurztitel: FiSBea)
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Das Ziel von FiSBea ist es, durch die Erweiterung des Bestands an derzeitigen biologischen Ressourcen und Technologien zu einer effizienteren Ressourcennutzung und Ertragsstabilisierung bei Sojabohnen beizutragen. Das Projekt untersucht innovative Verfahren zur besseren Nutzung der Symbiose zwischen Leguminosen und Rhizobien und stützt sich dabei auf die enge Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Partnern am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und der Tokyo University of Agriculture and Technology (TUAT) in Japan. Der Sojaanbau in Mitteleuropa ist noch relativ neu und wird durch eine geringe Knöllchenbildung eingeschränkt, was zu hohen Ertragsschwankungen führt, die durch Faktoren wie trockene Sommer, geringe Bodenfruchtbarkeit und weniger wirksame einheimische Rhizobien beeinflusst werden. Es wurden Gewächshaus- und Feldversuche durchgeführt, um das Potenzial von Rhizobienkonsortien unterschiedlicher Herkunft zur Steigerung der Sojaproduktivität zu bewerten und um zu untersuchen, wie sich Umweltveränderungen und Bewirtschaftungspraktiken auf die Sojaleistung und ihren Beitrag zu Anbausystemen auswirken.
